| 05.03.2019, 09:34 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Zu Jahresbeginn hat Infiana eine neue Beschichtungsanlage, den „Coater 6“, in Betrieb genommen, womit die beidseitig lösemittelhaltige Silikonbeschichtung von Folien möglich wird. Infiana ist nun in der Lage, alle möglichen Kombinationen von thermisch-härtenden, lösemittelhaltigen- und lösemittelfreien Silikonsystemen in nur einem Arbeitsschritt zu fertigen. Trocknersystem erhöht Leistungsfähigkeit Dazu kommt ein Trocknersystem, das speziell für Dünnfolien ausgelegt ist. „Unsere Silikonbeschichtungen werden durch Temperatur vernetzt und ausgehärtet. Das neue Trocknerkonzept zeichnet sich durch hohen Leistungsfähigkeit aus, erlaubt aber gleichzeitig eine sensible Einstellbarkeit der entscheidenden Produktionsparameter. Dadurch wird eine gute Maschinengängigkeit unserer Trägerfolien gewährleistet, ohne dabei den Aushärtegrad zu reduzieren“, sagt Stefan Herfurth, Chief Operations Officer Infiana. Effizienz und Produktqualität nochmals deutlich erhöht Durch die Integration eines, dem Trocknungsprozess nachfolgenden, sehr leistungsfähigen Abkühlverfahrens, verbessert sich den weiteren Angaben zufolge die Qualität der veredelten Folien. „Unsere Kunden profitieren dabei doppelt. Durch den Einsatz der neuen Technologie erhöht sich nochmals die Qualität unserer und damit auch ihrer Produkte. Weiterhin werden wir mit dem Coater 6 effizienter beschichten und gleichzeitig die Nutzungsverluste reduzieren können“, freut sich Dr. Ingrid Sebald, Chief Commercial Officer Infiana. Veredelungsmöglichkeiten deutlich gestiegen Mit dem Coater 6 bietet Infiana vor allem seinen Kunden im Health Care und Pressure Sensitive Market neue Möglichkeiten. „Die technisch anspruchsvollen Release Liner für Haftklebestoffe, die besonders in diesen Bereichen häufig vorkommen, erfordern eine ständige Weiterentwicklung. Unser Portfolio wird durch diese Anlage deutlich erweitert, dadurch können wir noch besser auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen“, so Sebald weiter. Rollenwechselprozess optimiert Produktionsprozesse Dazu kommt, dass sich durch das neuartige Folien-Wickelkonzept deutlich geringere Material- und Zeitverluste beim Rollenwechsel realisieren lassen sollen. „Ein halbautomatisiertes Rollen-Transport-System sorgt für den Rollenein- und -aushang am Coater 6. So sinkt die körperliche Belastung unserer Mitarbeiter deutlich. Die teilweise bis zu 1.800 Kilogramm schweren Rollen können nun mit motorisch angetriebenen Transportwagen bewegt werden“, berichtet Michael Fürst, Production Manager Coatings & Embossing. Coater 6 als Teil eines Investitionspakets Die Beschichtungsanlage ist Bestandteil eines über 20 Millionen Euro schweren, globalen Investitionspakets. Nach einem Extruder für den Standort in Malvern, sowie einer Rollenscheidemaschine und eben der Beschichtigungsmaschine wurde damit auch im Jahr 2018 an dem weiteren Ausbau der Standorte gearbeitet. So nahmen ein neuer Extruder in Forchheim und eine Druckmaschine in Malvern ihre Arbeiten auf. Über die Infiana Group Die Infiana Group entwickelt und produziert Spezialfolien für den Konsumgütermarkt und für die Industrie. Die Firmengruppe beschäftigt an den zwei Produktionsstandorten in Forchheim (Deutschland) und Malvern (USA) rund 850 Mitarbeiter und ist in den Geschäftsfeldern Personal Care (Folienproduktion für die Verpackung von Hygieneartikeln), Health Care (Trenn-, Prozess- und Verpackungsfolien), Bauindustrie (Trenn- und Oberflächenfolien), Composites (Trenn- und Prozessfolien) und im Pressure Sensitive-Markt (silikonbeschichtete Trennfolien) aktiv. Weitere Informationen: www.infiana.com |
Infiana Group GmbH, Forchheim
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