| 22.05.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Kunststoffverarbeiter und Automobilzulieferer DaikyoNishikawa Corp. (DNC) plant den Bau eines Produktionswerks in den USA. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das erste US-amerikanische DNC-Werk in Huntsville im Bundesstaat Alabama entstehen. Am gleichen Standort errichten derzeit bereits die japanischen Autohersteller Mazda und Toyota im Rahmen ihres Joint Ventures Mazda Toyota Manufacturing USA (MTMUS) ein neues Montagewerk, das künftig von DNC beliefert werden soll. Der aktuellen Aussendung zufolge bereitet DNC für Juli dieses Jahres den Beginn der Bauarbeiten in Huntsville vor. Mit der Eröffnung des Werks wird im Laufe des Jahres 2021 gerechnet. Geplant sind Anlagen für die Produktion von großen Kunststoffteilen für Kfz-Komponenten wie Stoßfänger oder Armaturenbretter. Die erforderlichen Investitionen beziffert DNC derzeit mit rund 110 Mio. USD. Vorgesehen ist die Beschäftigung von etwa 380 Mitarbeitern in Huntsville. Der Grundstein für das neue Montagewerk von Mazda und Toyota in Huntsville wurde im vergangenen November gelegt. Geplant sind Kapazitäten für jährlich 300.000 Fahrzeuge, die Produktion soll 2021 anlaufen. MTMUS investiert rund 1,6 Mrd. USD in das Projekt. DaikyoNishikawa hat ihre Zentrale in Hiroshima und verfügt über insgesamt neun Produktionsstandorte in Japan, hinzu kommen Entwicklungsbüros und Werke in China, Taiwan, Südkorea, Thailand, Indonesien und Mexiko. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 berichtet das Unternehmen einen operativen Gewinn von 14,6 Mrd. JPY (119 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 10,4 Mrd. JPY (85 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von insgesamt 184,3 Mrd. JPY (1,5 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.daikyonishikawa.co.jp |
DaikyoNishikawa, Hiroshima, Japan
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