| 14.06.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das zum japanischen Sumitomo-Konzern gehörende Unternehmen Sumika Polymer Compounds Europe verstärkt sich in der Türkei. Laut Pressemitteilung vereinbarte Sumiko dieser Tage die Übernahme des türkischen Branchenunternehmens Emaş. Zum finanziellen Volumen und weiteren Einzelheiten der Transaktion wurden dabei allerdings keine Angaben gemacht. Emaş ist vor allem auf die Produktion von Compounds auf der Basis von Polypropylen (PP) spezialisiert und verfügt dabei über drei Werke in Gemlik, Izmir und Bursa mit einer Gesamtkapazität von 75.000 Tonnen im Jahr. Sumika kündigt bereits Investitionen an ihren neuen Standorten in der Türkei an, um dort künftig das gesamte Portfolio glasfaserverstärkter PP-Compounds der Marke Thermofil produzieren zu können. Sumika-Chef Ludovic Seynave erklärte in der Aussendung: "Das ist eine sehr positive Entwicklung für Sumika Polymer Compounds Europe, die damit ihre Produktionskapazität auf insgesamt 140.000 Jahrestonnen erhöht. Darüber hinaus folgt diese Übernahme unserem globalen Expansionskurs und erhöht die Zahl unserer Compounding-Standorte auf 14. Damit können wir unseren Kunden weltweit einen guten Service und gleiche Produkte anbieten." Sumika Polymer Compounds Europe wird mehrheitlich von Sumitomo kontrolliert, Anteile halten darüber hinaus auch die japanischen Konzerne Itochu und Toyo. Das Unternehmen produziert bislang an den Standorten Havant in Großbritannien und St. Martin de Crau in Frankreich. Neben PP-Compounds umfasst die Produktpalette von Sumika auch TPE-Compounds. Weitere Informationen: |
Sumitomo, Japan
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