| 19.08.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Leonhard Kurz hat zur K 2019 im Circular Economy Forum des VDMA die Vorstellung der Ergebnisse einer umfangreichen Recyclingstudie angekündigt. Die inhouse erstellte Studie befasst sich mit der mechanischen Recyclingfähigkeit von Kunststoffteilen, die mit Oberflächenbeschichtungen von Kurz dekoriert wurden.Kurz hatte sein Entwicklerteam mit der Studie beauftragt, um Kunden beim Aufbau eines Kreislaufsystems und bei der Reduktion ihres CO2-Fußabdrucks wirkungsvoll zu unterstützen. „Unsere Kunden brauchen einen klaren Nachweis, dass unsere Oberflächendekore die Recyclingfähigkeit ihrer Kunststoffe nicht beeinflussen. Mit der wissenschaftlich fundierten Studie und über 120 Jahren Erfahrung in der Oberflächendekoration können wir sie außerdem bei der Entwicklung ihrer Recyclingkonzepte effektiv beraten“, erklärt Astrid Rauh, bei Kurz in der Abteilung Environmental and Safety Management als Recycling-Ingenieurin tätig. „Dekorschicht ohne Einfluss auf Recyclingfähigkeit“ In aufwendigen Tests wurden Kunststoffe mit Rezyklatanteil, welcher auf dekorierten und undekorierten Kunststoffbauteilen basiert, verglichen. Zum einen wurden Kunststoffe mit unterschiedlich hohen Rezyklatanteilen getestet. Zum anderen wurde bereits recycelter Kunststoff mehrfach erneut wiederverwertet. Das klare Ergebnis der Studie sei, dass recyclingfähige Kunststoffe mit den extrem dünnen Kurz-Beschichtungen unter verschiedenen Testbedingungen wiederverwertbar bleiben. Um einen möglichen Einfluss des Dekorationsprozesses festzustellen, wurden in zwei verschiedenen Spritzgießverfahren hergestellte und dekorierte Bauteile getestet: per IMD (In-Mold Decoration) sowie in der von Kurz entwickelten IMD-Varioform-Technik, bei der direkt im Spritzwerkzeug dekoriert, umgeformt, hinterspritzt und ausgestanzt wird. Während im IMD nur die dekorative Beschichtung auf das Bauteil übertragen wird, verbleibt beim IMD-Varioform-Verfahren auch die Trägerfolie der Beschichtung auf dem Bauteil. Deshalb erfolgt die Auswahl der Trägerfolie nicht nur nach technischen Kriterien. Das Folienmaterial wird darüber hinaus insbesondere so auf das Spritzgießmaterial des Kunststoffbauteils abgestimmt, dass es die Recyclingfähigkeit unterstützt. Live-Verarbeitung und Dekoration von Rezyklaten Detaillierte Daten und Fakten zu der Studie erhält man im VDMA-Pavillon im Freigelände vor Halle 16. Wie sich die Resultate in ein erfolgreiches Kreislaufsystem umsetzen lassen, können Interessenten am Messestand von Engel B42-C58 in Halle 15 live erleben. Hier wird mit Kurz-Dekoren versehener Kunststoff als Rezyklat eingesetzt und danach im IMD-Varioform-Prozess zu einem hochwertig dekorierten Bauteil verarbeitet. Dieses Kunststoffteil ist erneut wiederverwertbar. Außerdem soll es eine weitere, für überzeugende Kreislaufsysteme wichtige Eigenschaft zeigen: eine durch das Oberflächendesign erzielte brillante, neuwertige Optik. Weitere Informationen: www.kurz.de K 2019, 16.–23.10.2019, Düsseldorf, Halle 5, Stand A19-E09 |
Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG, Fürth
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