| 26.08.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der thailändische Kunststoffkonzern Indorama Ventures (IVL) übernimmt die Geschäftsbereiche für Zwischenprodukte und Tenside des US-Konzerns Huntsman. Wie beide Konzerne bekannt gaben, beläuft sich das finanzielle Volumen der Transaktion auf insgesamt 2,076 Mrd. USD. Davon entfallen zwei Mrd. USD auf den eigentlichen Kaufpreis und 76 Mio. USD auf Pensionsverpflichtungen. Der Abschluss der Übernahme ist vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden bis Ende dieses Jahres vorgesehen. Indorama übernimmt mit den genannten Geschäftsbereichen von Huntsman die Produktion von integrierten Ethylenoxiden (EO) und entsprechenden Derivaten (EOD), Ethylenglycol (MEG), Propylenoxid (PO), MTBE, linearen Alkylbenzolen (LAB) und nachgelagerten Tensiden. Damit stärkt der Konzern vor allem seine Basis für die Produktion von Ausgangsstoffen und Zwischenprodukten für die PET-Herstellung. Der Deal umfasst dabei Werke in Port Neches, Dayton und Chocolate Bayou im US-Bundesstaat Texas, im indischen Ankleshwar und in Botany in Australien. Für Indorama ist es die bislang größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte. Indorama-CEO Aloke Lohia erklärte in der Aussendung: "Diese Übernahme bringt uns entscheidend voran auf dem Weg zu einem globalen, diversifizierten Chemiekonzern mit vielfältigen und miteinander verflochtenen Ertragsströmen. Ich freue mich über diese Übernahme, die perfekt zu allen Werten und strategischen Zielen im Rahmen des Geschäftsmodells von IVL passt." Indorama Ventures gehört zu den international führenden Produzenten von Polyester, PET, PTA und Kunstfasern und beschäftigt weltweit an über 100 Standorten insgesamt rund 19.500 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2018 setzte der Konzern 10,7 Mrd. USD um und erzielte dabei ein EBITDA von 1,4 Mrd. USD und einen Nettogewinn von 819 Mio. USD. Weitere Informationen: www.indoramaventures.com, www.huntsman.com |
Indorama Ventures Public Company Limited, Bangkok, Thailand
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