| 17.09.2019, 08:26 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Die Slowakei führt als erstes Land in Mittel- und Osteuropa ein Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen wie Dosen und PET-Flaschen ein. Nach Angaben des Umweltministeriums in Bratislava wurde die entsprechende Gesetzesvorlage des Ressorts in der vergangenen Woche vom Parlament verabschiedet. Das neue Gesetz tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft. Die eigentliche Einführung des Pfands folgt aber erst 2022 nach Implementierung eines Pfandsystems einschließlich Logistik und Aufstellung von Pfandautomaten. Die Pfandhöhe wird voraussichtlich 0,12 Euro für Plastikflaschen und 0,10 Euro für Dosen betragen. Kleinere Geschäfte mit maximal 300 Quadratmeter Größe sollen von der Regelung ausgenommen werden. Ziel des neuen Gesetzes ist eine deutliche Senkung des Aufkommens von Plastikmüll. Bisher werden in der Slowakei jährlich 1 Mrd. PET-Flaschen verkauft, wovon rund 400 Mio. auf den Deponien landen, während ein Teil auch in der Natur, in Flüssen oder an Straßenrändern landet. Dank des Pfands soll erreicht werden, dass 95 Prozent der Flaschen in den Recyclingkreislauf gelangen. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Slowakei
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Wago: Björn Twiehaus ab September neuer CEO
Colines: Voll ausgestattete 9-Schicht-Gießfolienanlage für Kundentests verfügbar
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
RJG: Niiko Rautiola übernimmt Position des CEO
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Meist gelesen, 10 Tage
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Capmont: Übernahme von Dyneon von 3M - Wiederaufnahme der Fluorpolymerproduktion in Planung
Meist gelesen, 30 Tage
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|