| 26.09.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Wie zu jeder K-Messe stellt Arburg auch für 2019 neue Maschinen und Features in Aussicht, dazu diesmal auch Lösungen für eine so genannte „smarte“ Kunststoffverarbeitung. Neben den aktuellen Kernthemen rund um Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft werden auch die Trends rund um den eigentlichen Spritzguss bei dem Messeauftritt nicht zu kurz kommen, kündigt der Loßburger Spritzgießmaschinenbauer an. Unter den vielen aktuellen Anwendungen und Verfahren, die in Düsseldorf gezeigt werden sollen, stellt der Maschinenhersteller vier Beispiele vorab heraus:![]() Nachtlicht, das Arburg zusammen mit dem Partner Taktotec auf der K 2019 am Stand als Demoteil für das IMSE-Verfahren spritzt - (Bild: Taktotec). Wie sich mittels IMSE-Technologie (Injection Moulded Structured Electronics) funktionale In-Mould-Produkte erzeugen lassen, demonstriert Arburg hier zusammen mit dem finnischen IMSE-Spezialisten Tactotek. Bei dem Verfahren werden Folien mit integrierten elektronischen Funktionen ins Werkzeug eingelegt und auf einem vollelektrischen Allrounder 470 A mit 1.000 kN Schließkraft mit Polycarbonat hinterspritzt. Die Zykluszeit beträgt dabei rund 75 Sekunden. Als Demonstrator wird auf dem Messestand ein Nachtlicht produziert. Mikrospritzguss mit Flüssigsiliikon Mikroschalter aus temperfreiem LSR (Liquid Silicone Rubber) fertigt ein elektrischer Allrounder 270 A, ausgestattet mit einer Mikrospritzeinheit der Größe 5 mit 8-Millimeter-Schnecke, 8-fach-Werkzeug und LSR-Kartusche. Das Spritzteilgewicht beträgt lediglich 0,009 Gramm, die Zykluszeit rund 20 Sekunden. Die Spritzteile werden von einem Multilift 3+1 Roboter entnommen, im Greifer optisch geprüft, nach Kavitäten getrennt abgelegt und schließlich in Papierbeutel verpackt. Solche Mikrobauteile werden in den Bereichen Automotive und Medizintechnik eingesetzt. Thermoplast-Metall-Verbundteile im Vertikal-Spritzguss Das Umspritzen von Hybridbauteilen demonstriert ein vertikaler Allrounder 375 V mit 500 kN Schließkraft, der mit einem auf dem Maschinenständer montierten Multilift Select Robot-System kompakt automatisiert ist. Die Einlegeteile werden auf einer Rolle bereitgestellt und die Kontakte in einer Zykluszeit von rund 15 Sekunden zu Hybridsteckern umspritzt. Additiv gefertigte Bauteile aus faserverstärkten Kunststoffen Darüber hinaus wird mit einem neuen Freeformer ein technologischer Ausblick darauf gegeben, wie sich künftig im Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) faserverstärkte Bauteile realisieren lassen. Insgesamt 20 Arburg-Maschinen laufen in Düsseldorf bei Partnern und am eigenen Stand '13A13' Allein auf dem Arburg-Stand werden acht Allrounder und ein Freeformer neue Maschinentechnik sowie technisch anspruchsvolle Anwendungen und Verfahren demonstrieren. Elf weitere Maschinen werden auf Partnerständen in Aktion zu sehen sein. Damit sollen die insgesamt 20 Arburg-Exponate auf der K 2019 ein breitgefächertes Verfahrensspektrum abdecken, darunter beispielsweise Dünnwandspritzgießen, Hybridtechnik, Inmould-Labeling und Folientechnik, Mehrkomponenten-Spritzgießen inklusive Sandwichverfahren, Mikro-Spritzgießen, Profoam-Schäumtechnik und Würfeltechnik. Materialseitig kommen neben diversen Thermoplasten auch LSR und spezielle Materialien wie magnetisierbare Compounds, Biokunststoffe und Rezyklate bei der Verarbeitung zum Einsatz. Die Anwendungen dafür kommen aus allen wichtigen Branchen und greifen Trendthemen wie Automotive und E-Mobility, Elektronik, Leichtbau, Medizintechnik und Verpackungen auf. „Und das ist noch nicht alles“, verspricht Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin von Arburg, und kündigt noch eine weitere, größere Neuheit für die K-Messe an, über die das Unternehmen aber vorher noch nichts verraten möchte. K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 13, Stand A13 Weitere Informationen: www.arburg.com, www.tactotek.com |
Arburg GmbH + Co KG, Loßburg
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