| 30.09.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Das kleinste eurolaser-System M 800 bietet mit einer Bearbeitungsfläche von 1.330 mm x 830 mm eine Lösung für viele Anwendungen. Das Shuttletisch-System ermöglicht einen automatischen Wechsel der Tischmodule - (Bilder: eurolaser). Das berührungslose Laserschneiden erzeugt den Angaben nach eine konstante Qualität der Schnittkanten, weil das Werkzeug nicht verschleißt. Auch Bruch und Verschnitt seien bei diesem Verfahren minimal. Auf der Tischoberfläche sei keine spezielle Befestigung des Materials erforderlich, weil das System mit einer Vakuum-Absaugung arbeitee, die als Fixierung diene. Als Anwendungsbeispiele zeigt Eurolaser auf der K 2019 das Schneiden von Acryl und Folie auf derselben Maschine. Aus Acryl werden vor allem Display, Schilder und Beschriftungen hergestellt. Gegossenes und extrudiertes Acryl, unter vielen verschiedenen Markennamen bekannt, sollen sich gleichermaßen gut zum Schneiden mit dem Laser eignen. Zu den Anwendungsgebieten für Folien zählen Instrumentenbeschriftungen in der Automobilindustrie, Tastaturbeschriftungen oder Frontblenden für Haushaltsgeräte. Das kleinste Eurolaser-System M 800 bietet mit einer Bearbeitungsfläche von 1.330 mm x 830 mm eine Lösung für viele Anwendungen. Das Shuttletisch-System ermöglicht einen automatischen Wechsel der Tischmodule nach einem simplen Prinzip: Die Materialträger können innerhalb weniger Sekunden getauscht, der Laserprozess ohne Stillstandzeiten fortgesetzt werden. Zeitgleich zur Bearbeitung werden die fertigen Teile entnommen und der ausgetauschte Materialträger neu bestückt. Diese Ausführung soll die Stillstandzeiten des Schneidsystems während der Bestückung minimieren und damit die Effizienz um bis zu 75 Prozent erhöhen. Für noch mehr Flexibilität ist neben dem Laser noch Platz für weitere Werkzeuge oder Module zum Kennzeichnen vorgesehen. Das Bewegungssystem stammt von Zünd, Schweizer Anbieter für digitale Cutter. Zu den Maschinen gehört auch die Softwaresuite Laserscout, die passend zur Anwendung die richtigen Softwarepakete enthält. Eine optionale Kamera erkennt Muster und Marken auf bedrucktem Material. Eurolaser bietet Interessenten an, ihr Material auf die Laserschneideigenschaften zu testen. Die Informationen zu geeigneten Schnittparametern und dem Verhalten des Materials beim Laserschneiden sind jetzt auch in einem Datenbankmodul der Softwaresuite Laserscout abgelegt. Die Datenbank minimiert so die Vorbereitungsdauer für die Bearbeitung. Database erlaubt den Austausch von Jobdaten zwischen mehreren Maschinen. In die Datenbank sind die Erfahrungen aus 25 Jahren, die eurolaser mit unterschiedlichen Materialien hat, eingeflossen. K 2019, 16.–23.10.2019, Düsseldorf, Halle 3, Stand F23 Weitere Informationen: www.eurolaser.com |
Eurolaser GmbH, Lüneburg
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