| 19.11.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Automatic Film Insert (AFI): Eine Folie schmiegt sich an die Schäumform exakt an und ersetzt gesprühte Trennmittel beim PUR-Schäumen - (Bild: KraussMaffei). "Mit der AFI-Technologie erfüllen wir die Wünsche verschiedener Kundengruppen gleichzeitig", erklärt Nicolas Beyl, President des Segments Reaction Process Machinery bei KraussMaffei. "Zum einen können wir einen nachhaltigen Ersatz für die Verwendung gesprühter Trennmittel anbieten, zum anderen hilft die AFI-Technologie, PUR-Schaumbauteile vollautomatisch herzustellen." Automatic Film Insert basiert auf einer Kunststofffolie, die die Form exakt auskleidet und so Schaum und Form zuverlässig trennen soll. Eine dünne Folie automatisch und faltenfrei in die obere und untere Hälfte einer Schäumform einzubringen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit Automatic Film Insert sei nun eine Lösung verfügbar, die gleichzeitig materialsparend, schnell und präzise arbeiten und so die Produktion von PUR-Bauteilen ein Stück weit effizienter machen soll. Bei der Technologie von KraussMaffei werden zwei Folienrahmen in der Größe der Form mit einer dünnen Folie von der Rolle automatisch bestückt. Der Rahmen senkt sich dann über die Form und die Folie schmiegt sich, unterstützt von Unterdruck an die Formoberfläche exakt an. Schäumen und Entformen folgen dann wie üblich. Bei Rundtischanlagen übernehmen Roboter das Schäumen vollautomatisch, so dass am Ende des Zyklus das Bauteil nur noch zur Nachbearbeitung von der Auslage abgenommen werden muss. Der übrige Produktionsprozess erfolgt ohne manuelle Eingriffe. AFI kann laut KraussMaffei ein wichtiges Element für die Steigerung der Produktivität bei der Schaumteilfertigung sein. Wenn mediengeschützte Bauteile hergestellt werden, übernimmt die AFI-Technologie das Auslegen der Form mit der Schutzfolie. Das Bedienpersonal werde entlastet und durch das automatische Einlegen sei Bauteil für Bauteil die optimale Qualität sichergestellt. Zudem konfektioniere das System die Folie materialsparend und bedarfsgerecht von der Rolle. So soll ein kontinuierlicher, vollautomatischer Produktionsprozess und damit eine hohe Produktivität der Anlagen gewährleistet sein. Die von KraussMaffei entwickelte Technologie eignet sich den Angaben zufolge aber auch für die Herstellung von Schaumbauteilen, die mit einer Schutzfolie umhüllt sind. Solche Bauteile werden im Fahrzeugbau verwendet, wenn Schutz vor Umwelteinflüssen nötig ist, etwa bei einer Akustikdämmung im Radkasten. Hier soll die AFI-Technik für optimalen Verbund zwischen Schaum und Folie sorgen, denn die einseitig aktivierte Folie schmiege sich Falten- und Blasenfrei an die Oberfläche der Schäumform an. Bei der Produktion von Schaumteilen mit geschlossener oder offener Oberfläche ersetzt die Folie das Trennmittel. Eine Belastung der Raumluft am Arbeitsplatz mit Trennmitteldämpfen sei somit ausgeschlossen. Das erleichtere die Einhaltung der zunehmend anspruchsvolleren Arbeitsschutzbestimmungen. K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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