| 29.06.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Zu einem Erfahrungsaustausch kamen am 25. Juni 2007 Fachhochschul-Professoren der Polymerwissenschaften und Kunststofftechnik sowie aus Kunststoff-Querschnittsdisziplinen an der Fachhochschule Gelsenkirchen zusammen. Mit dem im Rahmen der Arbeitsgruppe Innovation des Vereins kunststoffland NRW e.V. (www.kunststoffland-nrw.de) initiierten Treffens sollen u.a. übertragbare Modelle für Forschungskooperationen zwischen Fachhochschulen und mittelständischen Unternehmen identifiziert sowie die Transparenz aktueller Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erhöht werden. Dafür verabschiedeten die Hochschulprofessoren von den Fachhochschulen zu Bielefeld, Gelsenkirchen, Köln, Aachen und Niederrhein erste Handlungsansätze. Weitere Treffen dieser Art sollen folgen. Das Innovationspotenzial insbesondere mittelständischer Unternehmen der Kunststoffindustrie zu wecken und diese bei der Initiierung von Innovationsprozessen zu unterstützen ist ein Ziel des Vereins kunststoffland NRW. Daher betreibt kunststoffland NRW e.V. die Vernetzung seiner Akteure um Transparenz und Transfer von Wissenschaft in die Wirtschaft zu fördern. Über kunststoffland NRW e.V. Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern, Kunststoffverarbeitern und Kunststoffmaschinenbauern, eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft sowie ein breites Spektrum von Anwendern mit z.T. nicht unerheblichen eigenen Kunststoff-Verarbeitungskapazitäten stehen in NRW für Kompetenz und Exzellenz dieser Branche. Mit rund 3.000 Unternehmen und Organisationen, weit über 100.000 Beschäftigten und ca. 25 Mrd. Umsatz zählt sie zu den Leitbranchen in NRW. Diese Stärke zu erhalten und auszubauen ist das Kernanliegen von kunststoffland NRW e.V. Im Verein kunststoffland NRW haben sich Akteure aus der gesamten Kunststoffbranche in NRW, also große Erzeuger, kleine und mittlere Verarbeitungsbetriebe, der Maschinenbau, Forschung und Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung, branchennahe Zulieferer, Finanzdienstleister sowie Verbände und Organisationen zusammengefunden, um das gemeinsame Ziel „Stärkung von Kompetenz und Exzellenz der Branche“ zu verwirklichen und davon zu profitieren. Im Rahmen der Clusterpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen wurden im März 2007 ‚Kunststoff’ und ‚Chemie’ als zwei von 16 profilbildenden Clustern des Landes benannt. kunststoffland NRW e.V. stellt das Clustermanagement für den Cluster NRW.Kunststoff. Bild: Um Modelle zur Beförderung von Forschungsprojekten mit mittelständischen Unternehmen ging es bei einem Treffen von Fachhochschul-Professoren mit Studiengängen aus den Bereichen Chemie, Kunststofftechnik und Maschinenbau am 25.6.2007 an der Fachhochschule Gelsenkirchen, Abteilung Recklinghausen. Als Gastgeber begrüßte Prof. Dr. Klaus-Uwe Koch (m.) vom Fachbereiche Angewandte Naturwissenschaften der Fachhochschule Gelsenkirchen, Dr. Harald Pielartzik (l.) Geschäftsführer des Vereins kunststoffland NRW e.V., und Prof. Dr. Michael Dröscher (r.), Degussa GmbH, Leiter der Arbeitsgruppe Innovation von kunststoffland NRW e.V.. Sie und die weiteren Veranstaltungsteilnehmer von fünf Fachhochschulen des Landes wollen u.a. Sommer-Lehrveranstaltungen dazu nutzen, ein Informationsangebot für den Mittelstand und für Studierende zu etablieren. Dabei geht es inhaltlich vor allem um Produkte und Produktionsweisen von Polymeren, wie die drei sie in der Hand halten. (Foto: FHG/BL) |
kunststoffland NRW e.V., Düsseldorf
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