| 30.01.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Industrieanlagenbauer KBR meldet den Eingang des ersten Auftrags für sein neues Verfahren "K-Pro" für die Gewinnung von Propylen durch Propan-Dehydrierung (PDH). Laut Pressemitteilung wird ein nicht näher bezeichnetes Unternehmen in Asien die neue PDH-Technologie von KBR in einer Anlage mit einer Kapazität von 600.000 Tonnen Propylen im Jahr nutzen. Der neue Komplex soll im Jahr 2023 in Betrieb genommen werden. Weitere Einzelheiten des Projekts wurden in der Aussendung nicht mitgeteilt. Die neue Technologie zeichnet sich laut KBR durch niedrigere Anschaffungs- und Betriebskosten aus und ist demzufolge zudem umweltfreundlicher als andere Verfahren. "K-Pro" basiert auf der von KBR entwickelten Orthoflow-Technologie für katalytisches Cracking (FCC), zudem wurden die jahrzehntelangen Erfahrungen des Konzerns aus der Projektierung von optimierten Anlagen zur Olefin-Rückgewinnung mit den Verfahren "Score" und "K-Cot" berücksichtigt. Der Chef der Technologie-Sparte von KBR, Doug Kelly, erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns sehr, dass unsere 'K-Pro'-Technologie für dieses Projekt ausgewählt wurde. 'K-Pro' ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass KBR gemäß der Ausrichtung des Unternehmens auf Nachhaltigkeit in innovative, hochmoderne und umweltfreundliche Prozesstechnologien investiert." Die an der New Yorker Börse notierte KBR hat ihren Sitz in Houston im US-Bundesstaat Texas und berichtet für das Geschäftsjahr 2018 einen operativen Gewinn von 470 Mio. USD und einen Nettogewinn von 281 Mio. USD aus Umsätzen in Höhe von insgesamt 4,913 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.kbr.com |
KBR, Houston, Texas, USA
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