| 05.02.2020, 13:24 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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![]() Bild 1: Schematischer Versuchsaufbau zur experimentellen Ermittlung des Blasenwachstums von treibmittelbeladenen Kunststoffschmelzen – (Bild: IKT). Die Schäumbarkeit von treibmittelbeladenen Kunststoffen hängt sehr stark vom Treibmittel, den Dehneigenschaften der Schmelze und den Betriebsparametern des Verarbeitungsprozesses ab. Aktuell ist es jedoch nicht möglich, die auftretenden Dehneigenschaften in der Gasblase zu ermitteln. Die Beschreibung der Blasen- und Schaumstrukturbildung kann somit immer nur durch einen Vergleich erlangt werden. Dies stellt ein großes Hindernis dar, Kunststoffe gezielt für Schaumanwendungen zu modifizieren. Damit das Blasenwachstum beschrieben werden kann, wird die Blasenwachstumsrate von treibmittelbeladenen Kunststoffen am Düsenaustritt in der Unterwassergranulierung mittels einer Kamera erfasst (vgl. Bild 1). Die so ermittelten Dehneigenschaften werden anschließend in ein Simulationsmodell zur quantitativen Beschreibung der Blasen- und Schaumstrukturbildung integriert. So lässt sich das Blasenwachstum in Abhängigkeit von den Prozessparametern und von den dehnrheologischen Eigenschaften exakt beschreiben und vorhersagen. Weitere Informationen: www.uni-stuttgart.de, www.ikt.uni-stuttgart.de |
Universität Stuttgart, Institut für Kunststofftechnik (IKT), Stuttgart
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