| 26.07.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Seit mehr als fünf Jahren setzt die Kreyenborg GmbH (www.kreyenborg.de) erfolgreich auf innovative Trocknungs-Lösungen mit der Infrarot-Technologie. Eingesetzt im Kreyenborg Infrarot-Drehrohr ermöglicht diese Technik eine produktschonende und effiziente Erwärmung, Kristallisation und Trocknung von Schüttgütern. Der Vorteil der kurzwelligen Infrarotstrahlung ist der direkte Wärmeeintrag in das Material, der das Trockengut von innen erwärmt. Durch die Erwärmung des Materials vom Kern und der im Verhältnis deutlich kühleren Umgebungsluft entsteht ein Wärmefluss nach außen, der außerdem den Transport der verdampfenden Feuchte nach außen beschleunigt. Dieser direkte Wärmeeintrag macht das Infrarot-Drehrohr nach Herstellerangaben zu einer energiesparenden sowie flexiblen Alternative zu herkömmlichen Verfahren. Ein komplett überarbeitetes Infrarotmodul kombiniert mit einer neuen Steuerungsphilosophie sind neben weiteren Detailverbesserungen die Highlights der neuen Trocknergeneration. In enger Partnerschaft mit den Zulieferern wurde ein innovatives Infrarotmodul konzipiert, das neben Strahlern mit Reflektoren aus Aluminiumoxidkeramik über eine Auskleidung mit spezieller Funktionskeramik verfügt. Dank der thermischen und strömungstechnischen Optimierung werden Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Module deutlich gesteigert. Durch die Kooperation mit der BSG Bruckmann Steuerungstechnik GmbH, einem Unternehmen der Kreyenborg Gruppe, gelang die Umsetzung eines intuitiv zu bedienenden Automatisierungskonzepts mit Touch-Screen-Steuerung und optimierter Temperaturregelung. Neben den komfortablen Optionen der neuen Steuerung bieten sich eine unkomplizierte Einbindungsmöglichkeit der Anlage in Gesamtanlagen sowie ein umfangreicher Online-Service über Modem. Als schwerpunktmäßige Anwendung der Infrarot-Drehrohre von KREYENBORG läßt sich bisher klar die Kristallisation und Trocknung von PET-Mahlgut nennen. Neben der Möglichkeit, beide Aufgaben in einem Verfahrensschritt zu realisieren, können zudem hohe Eingangsfeuchten im Prozentbereich auf eine Ausgangsfeuchte von 300 ppm, mit Nachtrocknungsbehälter sogar unter 50 ppm, gesenkt werden. Eingesetzt werden die Infrarot-Drehrohre zur Verarbeitung von Flaschenmahlgut und Folienschnitzeln in Flachfolien- und Verpackungsbandanlagen. Trocknung und Kristallisation von PLA-Mahlgut Herausragende Ergebnisse werden allerdings auch bei der Trocknung und Kristallisation von PLA-Mahlgut erzielt. Dieses läßt sich aufgrund der niedrigen Kristallisationstemperatur und der starken Neigung zum Verkleben kaum in den Produktionsprozess zurückführen. Durch die permanente Durchmischung des Materials im Infrarot-Drehrohr kann diesen Problemen jedoch erfolgreich begegnet werden, so dass aktuell vier Maschinen weltweit für diese Anwendung in Betrieb genommen wurden. Weitere Anwendungen Die Vorteile der Energieersparnis und der ständigen Durchmischung während der Trocknung machen diese Technik auch für weitere Anwendungen außerordentlich interessant. Neben dem Einsatz in der Kunststoffverarbeitung eignen sich die Infrarot-Drehrohre zur Verarbeitung von nahezu allen frei fließenden Schüttgütern, so dass die Anwendungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. Zur Erprobung neuer Verfahren steht bei Kreyenborg ein Technikum mit verschiedenen Trocknermodellen unterschiedlicher Durchsatzleistung zur Verfügung. Als energiesparende Alternative zu konventionellen Trocknungssystemen eröffnet die Infrarot-Technik somit ein Vielzahl neuer Möglichkeiten für verschiedenste Industriezweige. Bild: Kreyenborg Infrarot-Drehrohr mit eingeschaltetem Strahlermodul |
Kreyenborg GmbH, Münster
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