| 22.05.2020, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Spritzgießmaschinen-Hersteller Desma spürt bereits seit Anfang 2019 mit zunehmender Intensität und Geschwindigkeit die konjunkturelle Talfahrt insbesondere der Automobilindustrie. Wie das Unternehmen weiter berichtet, baut Desma aus diesem Grund und nochmals heftig verstärkt durch die Auswirkungen der Corona-Krise im weiteren Verlauf des Jahres am Standort in Fridingen 48 der 281 Stellen ab. Davon ergibt sich demzufolge durch die natürliche Fluktuation ein Abbau von 16 Stellen. 32 Mitarbeiter werde durch die vom Unternehmen finanzierte Bildung einer der Weiterqualifizierung und dem Outplacement dienenden Transfergesellschaft eine gerade in diesen schwierigen Zeiten sozialverträgliche Trennung von Desma ermöglicht. Diese Maßnahme sei ein Teil der Neuorganisation des Unternehmens dienenden Projekts ‚Resilience‘ und ergänzt die bereits seit dem September letzten Jahres laufende Kurzarbeit, den freiwilligen Entgeltverzicht aller Führungskräfte und die eingeleiteten umfangreichen Prozesskostenoptimierungen. „Bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Personalanpassung haben wir mit großer Umsicht und unserer Verantwortung gerecht werdend die Zukunft nicht nur für die weiterhin beschäftigten, sondern eben auch für die am bisherigen Unternehmenswachstum beteiligten und nun ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest im Blick. Auch setzen wir die für das Unternehmen bedeutende Investition in das die fünf internationalen Desma-Standorte umfassende SAP-Projekt zur Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse fort“, berichtete Geschäftsführer Martin Schürmann anlässlich der bereits am 11. Mai 2020 per Internetkonferenz mit Schwerpunkthema Personalanpassung stattgefundenen Betriebsversammlung. Sein für die Technik verantwortlicher Geschäftsführer-Kollege, Dr. Harald Zebedin, ergänzte, dass der Schwerpunkt der Entwicklung auf neuen Produkten liege, die derzeit für die Zukunftssicherung des Unternehmens konstruiert werden. Die an fünf internationalen Standorten tätige Unternehmensgruppe wird den weiteren Angaben zufolge der Unternehmensplanung entsprechend zum Jahresende weltweit 517 Mitarbeiter, davon dann 233 in Fridingen, beschäftigen. Eine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr kann das Unternehmen der derzeitigen Situation geschuldet nicht abgeben. Desma gilt als ein Marktführer bei der Herstellung von Spritzgießmaschinen, die zur Produktion für anspruchsvolle technische Silikon- und Gummiartikel dienen, die beispielsweise im Automobilbau, der Elektro- und Medizintechnik eingesetzt werden. Weitere Informationen: desma.biz |
Klöckner Desma Elastomertechnik GmbH, Fridingen
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