| 03.07.2020, 08:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der brasilianische Petrochemiekonzern Braskem hat die Bauarbeiten an seinem neuen Werk zur Produktion von Polypropylen (PP) am Standort La Porte im US-Bundesstaat Texas abgeschlossen. Laut Pressemitteilung soll im Juli die Erprobung der Anlagen anlaufen. Mit dem Start der regulären Produktion wird bis Ende des dritten Quartals gerechnet. Das neue Werk in La Porte bei Houston verfügt über Kapazitäten für insgesamt 450.000 Tonnen PP im Jahr, vorgesehen ist die Produktion von PP-Homopolymeren sowie von PP-Impact- und PP-Random-Copolymeren. Früheren Angaben von Braskem zufolge beliefen sich die Investitionen in die Errichtung des neuen Komplexes auf etwa 675 Mio. USD. Der Nordamerika-Chef von Braskem, Mark Nikolich, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Wir sind stolz, den Abschluss des Baus unserer neuesten Anlage zur Produktion von Polypropylen in den USA bekanntgeben zu können. Diese Anlage stärkt die globale Geschäftsstrategie von Braskem und bekräftigt unser Engagement für Kunden weltweit, insbesondere auf dem US-Markt." Braskem verfügt in La Porte bereits über Anlagen zur Produktion von jährlich 354.000 Tonnen PP. Insgesamt summieren sich die PP-Kapazitäten des Konzerns in den USA an drei Standorten in Texas sowie in zwei weiteren Werken in den Bundesstaaten Pennsylvania und West Virginia bislang auf rund 1,5 Mrd. Jahrestonnen. Darüber hinaus produziert Braskem auch Polypropylen in Brasilien und Deutschland. Braskem hat ihre Zentrale in São Paulo und beschäftigt an insgesamt 41 Produktionsstandorten in Brasilien, den USA, Mexiko und Deutschland rund 8.000 Mitarbeiter. Für das Geschäftsjahr 2019 berichtet der Konzern ein EBITDA von 3,2 Mrd. BRL (521 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 38,8 Mrd. BRL (6,3 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.braskem.com.br |
Braskem, São Paulo, Brasilien
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