| 20.07.2020, 15:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die EMS-Gruppe, die in den Geschäftsbereichen Hochleistungspolymere und Spezialchemikalien weltweit tätig ist und deren Gesellschaften in der EMS-Chemie Holding AG zusammengefasst sind, erzielte im 1. Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz von CHF 849 Mio. (788 Mio. Euro) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 229 Mio. (212 Mio. Euro). Die Nettoliquidität stieg von CHF 696 Mio. (646 Mio. Euro) am 31. Dezember 2019 auf CHF 864 Mio. (802 Mio. Euro) Die weltweite Wirtschaft wurde stark von den staatlichen Covid-19-Massnahmen getroffen. Die meisten Verkaufsgeschäfte blieben über mehrere Wochen geschlossen. In weiten Teilen der Welt kam die Nachfrage nach industriellen Gütern über Wochen fast vollständig zum Erliegen. Auch die globale Automobilindustrie wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und brach im 1. Halbjahr um 33 Prozent zum Vorjahr ein. EMS setzte bereits sehr früh an allen weltweiten Standorten umfangreiche Massnahmen um zum Schutz der eigenen Mitarbeiter vor einer Covid-19-Ansteckung. Um jederzeit lieferfähig zu bleiben, wurden die Rohstofflager erhöht und Fertigproduktelager nahe an den Kunden-Werken errichtet. Auf einen Konjunkturrückgang hatte sich EMS bereits 2019 eingestellt. Die Produktions- und Lagermengen wurden im ersten Halbjahr 2020 laufend den tieferen Absatzmengen angepasst. Auf der Personalseite wurde mit dem Bezug von Ferien, Abbau von Gleitzeit und im Ausland mit Kurzarbeit reagiert. In der Schweiz kam das Jahresarbeitszeitmodell zum Einsatz. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der EMS-Gruppe verzichten aus Solidarität freiwillig auf 15 Prozent der Honorare und Fixsaläre. Neue Entwicklungen mit Spezialitäten verfolgte EMS aber unvermindert weiter. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, sei es Ems dank der starken Spezialitätenposition und einem schnellen, entschiedenen Handeln gelungen, im ersten Halbjahr beim Betrieblichen Cash Flows (EBITDA) mit CHF 256 Mio. (238 Mio. Euro) eine Marge von 30,2 Prozent (29,9 Prozent) zu erreichen. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf CHF 229 Mio. (213. Mio. Euro), die EBIT-Marge auf 26,9 Prozent (27,4 Prozent). Der Generalversammlung vom 8. August 2020 beantragt der Verwaltungsrat die Wiederwahl der bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Magdalena Martullo, Bernhard Merki (neu als Verwaltungsratspräsident), Dr. Joachim Streu und Christoph Mäder für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr. Dr. Ulf Berg stellt sich nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Wahl. Aufgrund des äusserst starken Markteinbruchs erwartet EMS für 2020 unverändert ein Betriebsergebnis (EBIT) unter Vorjahr. Weitere Informationen: www.ems-group.com, www.emsgrivory.com |
EMS-Chemie Holding AG, Herrliberg und Domat/Ems, Schweiz
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