| 01.09.2020, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der internationale Chemiekonzern LyondellBasell wird Technologielieferant für neue Polyolefin-Anlagen am Raffineriestandort Al Duqm im Oman. In einer Pressemitteilung informierte LyondellBasell kürzlich über den entsprechenden Zuschlag der Projektgesellschaft Duqm Refinery and Petrochemical Industries Company (DRPIC). Demnach wird der Konzern an DRPIC das Verfahren Hostalen ACP für die Produktion von Polyethylen hoher Dichte (HDPE) sowie das Verfahren Spherizone PP für die Produktion von Polypropylen (PP) lizenzieren. Geplant sind in Al Duqm Kapazitäten für 480.000 Tonnen HDPE und 280.000 Tonnen PP im Jahr. Genutzt werden sollen dabei auch die von LyondellBasell entwickelten Katalysatoren Avant Z501 und Avant Z509-1 für die HDPE-Produktion sowie Avant ZN für die PP-Herstellung. Der aktuellen Aussendung zufolge erfolgte der Abschluss der Lizenzvereinbarungen im Rahmen des sogenannten Front End Engineering Design (FEED) für die geplanten neuen Polyolefin-Anlagen. Mit der endgültigen Investitionsentscheidung für das Projekt in Al Duqm an der Küste des Arabischen Meeres ist laut DRPIC-CEO Salim Al Huthaili im kommenden Jahr zu rechnen. Zu den erforderlichen Investitionen liegen bislang noch keine Angaben vor. DRPIC ist ein Joint Venture des vom Staat Oman kontrollierten Unternehmens OQ mit Kuwait Petroleum International (KPI). Die an der New Yorker Börse notierte LyondellBasell gilt als eines der weltweit größten Chemieunternehmen und gilt u.a. als führender Produzent von Polyolefinen. Im Geschäftsjahr 2019 setzte der Konzern mit Verwaltungszentralen in Houston, London und Rotterdam insgesamt 34,727 Mrd. USD um und erzielte dabei ein EBITDA von 5,692 Mrd. USD sowie einen Nettogewinn in Höhe von 3,397 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.lyondellbasell.com |
LyondellBasell, Houston, Texas, USA
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