Plasticker-News

Anzeige

16.09.2020, 11:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten Optionen:       

Bündnis Faire Energiewende: Entlastungsregelung beim geplanten nationalen Emissionshandel gefordert

Sie alle brauchen Energie für ihre Produktion: 10.000 Unternehmen aus den Bereichen Keramik, Gießereien, Stahl- und Metallverarbeitung, Kautschuk, Kunststoffverarbeitung, Feuerfestmaterialien und Textilindustrie mit etwa einer Million Beschäftigten, die sich im Bündnis Faire Energiewende zusammengeschlossen haben. Sie alle sind wichtige Arbeitgeber, sie bilden aus, sie tragen zur Wertschöpfung in ihren Regionen bei. Das Verbändebündnis fragt, wie lange sich der industrielle Mittelstand in Deutschland noch halten kann. Die Energiekosten würden ab nächstem Jahr nicht mehr bezahlbar sein, wenn die Politik nicht handelt.

Ab sofort ruft das Bündnis Faire Energiewende deshalb zu einer virtuellen Demonstration auf. Unter www.faire-energiewende.de können sich Unterstützer melden, die auch weiterhin mittelständische Industrieunternehmen mit ihren guten Arbeitsplätzen in Deutschland haben wollen. Dort kann man Unternehmer kennenlernen, die berichten, welche Folgen das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) für sie hat.

Anzeige

Zur heutigen Anhörung zum BEHG im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages erklärt Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Kunststoff verarbeitende Industrie: „Der geplante nationale Brennstoffemissionshandel bedroht die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen, da hier eine neue nationale Abgabe auf zwingend benötigte Brennstoffe eingeführt werden soll, die europäische und internationale Wettbewerber nicht kennen. In der aktuellen Wirtschaftskrise ist es unabweisbar erforderlich, dass der Bundesgesetzgeber eine unmittelbar wirkende Entlastungsregelung für die Unternehmen schafft. Andernfalls würde die Krise weiter verschärft.“

Die im Bündnis Faire Energiewende zusammengeschlossenen Branchen fordern eine Entlastungsregelung beim geplanten nationalen Emissionshandel, damit in der Produktion benötigte Brennstoffe auch in Zukunft in Deutschland bezahlbar bleiben. Außerdem müssen die Energiewende und die Förderung der erneuerbaren Energien aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden. Das sei eine längst überfällige Entlastung des stromintensiven Mittelstands im innereuropäischen und internationalen Wettbewerb. Zusätzlich wäre eine solche Entlastung aller Bürger und Unternehmen ein schnell wirkender, erheblicher Konjunkturimpuls, der zudem positive klimapolitische Effekte hätte.

Zum „Bündnis Faire Energiewende“ zählen:


Die Verbände im „Bündnis faire Energiewende“ vertreten branchenübergreifend etwa 10.000 deutsche Unternehmen mit ca. einer Million Mitarbeitenden und etwa 200 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Weitere Informationen: www.gkv.de

Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV), Berlin

Anzeige

Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!


  zurück zum Seitenanfang


Premium-Partner
Top News / Meist gelesen
plasticker Newsletter
Wir informieren Sie schnell, umfassend und kostenlos über das, was in der Branche passiert.

Jetzt anmelden!

Jetzt Kosten im Einkauf senken!
Neuware-Restmengen, Regranulate oder Mahlgüter für Ihre Produktion erhalten Sie in der Rohstoffbörse.

Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.

Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!

Aktuelle Rohstoffpreise
Preise von Angeboten
in der Rohstoffbörse
PS Granulat [€/kg]
Neue Fachbücher
Kunststoffe in der Medizintechnik

Das Fachbuch "Kunststoffe in der Medizintechnik" ist als Leitfaden für die Anwendung von Kunststoffen in Medizinprodukten konzipiert. [mehr]

Handelsvertreter-Börse
Benötigen Sie für Ihre Produkte und Dienstleistungen Vertriebspartner im In- und Ausland?
Oder können Sie selbst eine Vertretung anbieten?
Hier finden Sie das optimale Umfeld!

3 Anfragen von Unternehmen
1 Anfragen von Handelsvertretern

Eigene Anfragen kostenfrei inserieren