| 17.09.2020, 13:27 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Grundsteinlegung in Parsdorf, v.l.: Dr. Michael Ruf, CEO von KraussMaffei, Jan van Geet, CEO von VGP, Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments, der Bürgermeister von Vaterstetten, Leonhard Spitzauer und Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert - (Bild: KraussMaffei). Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll der Umzug im November 2022 beginnen und 2023 abgeschlossen sein. Der bisherige Standort, das Hauptwerk und die Firmenzentrale in Allach werden demnach geschlossen. Die KraussMaffei Automation in Schwaig verlässt ihren bisherigen Standort und zieht ebenfalls nach Parsdorf. Künftig wird so alles unter einem Dach beheimatet sein: die Konzernzentrale, die Bereiche Spritzgieß- und Reaktionstechnik sowie die Fertigung und die Automation. Der Umzug nach Parsdorf ist Teil der neuen Standortstrategie des 182 Jahre alten Münchner Traditionsunternehmens. „Wir wollen in Parsdorf ebenso wie in Laatzen und auch an unseren anderen Standorten weltweit ein modernes, innovatives KraussMaffei formen. Bereits im März haben wir unser neues Werk in JiaXing in China eröffnet, vor einigen Wochen dann das neue Werk unserer Tochterfirma Burgsmüller in Einbeck. Und auch in Laatzen bei Hannover haben wir vor kurzem die Grundsteinlegung gefeiert“, erklärt KraussMaffei-CEO Dr. Michael Ruf die Standortstrategie der Gruppe. „Ein besonderes Dankeschön möchte ich an unsere chinesischen Eigentümer aussprechen. Ohne sie könnten wir die Erneuerung unseres Unternehmens und damit auch unsere Wachstumspläne nicht umsetzen.“ Ab 2023 sollen in Parsdorf auf einer Fläche von 250.000 Quadratmetern bis zu 2.500 Mitarbeiter an modernen Arbeitsplätzen in den Bereichen Verwaltung, Produktion, Logistik und im Ausbildungscenter arbeiten können. Auf dem Gelände entstehen unter anderem zunächst drei neue Produktionshallen, ein Customer Experience Center, ein Verwaltungsgebäude sowie zwei moderne Parkhäuser mit Elektrotankstellen. Smart Factory: Parsdorf als innovativer Firmensitz Am neuen Standort in Parsdorf wird das Konzept ‚Smart Factory‘ des Projektentwicklers VGP verwirklicht. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung innovativer Technologien, neuer Dienstleistungen und digitaler Produkte und Services. Eine moderne Logistik, effiziente Arbeitsprozesse sowie eine konsequente Digitalisierung sollen die Produktivität steigern und den neuen Standort auch für die Mitarbeiter attraktiver machen. Zudem sollen so zukünftige Innovationen in der Fertigung sowie bei Forschung und Entwicklung neuer Produkte leichter ermöglicht werden. „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind zentrale Parameter für die von VGP entwickelten Immobilien. In Parsdorf setzen wir ganz auf das Konzept ‚Smart Factory‘. Das bedeutet zum Beispiel eine moderne Gebäudetechnik, unter anderem mit einer Photovoltaikanlage und einem Blockheizkraftwerk und Heiz- und Kühlsegeln in den Büros, aktive Hallenbe- und entlüftung, Sprinkleranlagen, Brandfrüherkennung sowie intelligente LED-Beleuchtung mit Licht- und Bewegungssensorik“, erklärt Jan van Geet, CEO von VGP das Parsdorf-Konzept. „Bereits in 2019 haben wir uns zum Ziel gesetzt, alle neuen Gebäude in Deutschland nach dem DGNB System (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) zu zertifizieren“, fährt Van Geet fort. Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert zum Standort Parsdorf Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, zeigte sich erfreut über die Standortentscheidung: „Der Maschinenbau mit weltweit agierenden Unternehmen ist eine Stütze der bayerischen Wirtschaft und KraussMaffei als Traditionsunternehmen ein Aushängeschild der Branche. Die Investition von rund einer halben Milliarde Euro in Parsdorf spricht für die Qualität Bayerns als wettbewerbs- und zukunftsfähiger Industriestandort. Das Engagement sendet in Zeiten der Herausforderung durch Strukturwandel und Corona ein wichtiges Signal, hierzubleiben oder zurückzukommen. Die Innovationskraft des Maschinenbaus in Bayern wird auch in Zukunft zu Wertschöpfung und Wohlstand beitragen. Die Förderung von Forschung und Entwicklung sowie die Sicherung des passenden Investitionsrahmens sind deshalb Kernelemente unserer bayerischen Wirtschaftspolitik.“ Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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