| 01.10.2020, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der dänische Spielwarenhersteller Lego plant in den kommenden drei Jahren die Investition von insgesamt bis zu 400 Mio. USD in eine Reihe von Nachhaltigkeitsprojekten. Das gab das Unternehmen dieser Tage in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach soll u.a. auf die Verwendung von Einweg-Kunststoffbeuteln für die Verpackung von "Lego-Steinen" verzichtet werden. Stattdessen ist der Einsatz von FSC-zertifizierten, recycelbaren Papierbeuteln vorgesehen. Die weiteren Planungen sehen ab 2025 ausschließlich die Verwendung von nachhaltigen Verpackungen für Lego-Produkte vor. Weitere Investitionen werden der Aussendung zufolge in die Entwicklung nachhaltigerer Produkte, in abfallfreie und kohlenstoffneutrale Fertigungsverfahren, in die Kreislaufwirtschaft und in die spielerische Vermittlung von Nachhaltigkeit an Kinder fließen. Lego-CEO Niels B. Christiansen erklärte: "Wir dürfen die grundlegenden Herausforderungen, vor denen künftige Generationen stehen, nicht aus den Augen verlieren. Es ist entscheidend, dass wir jetzt dringend weitere Schritte einleiten, um den Planeten und die nächsten Generationen zu schützen. Als Unternehmen betrachten wir Kinder als Vorbilder und nehmen daher ihre Forderungen nach dringenderen Maßnahmen gegen den Klimawandel sehr ernst. Wir glauben, dass Kinder Möglichkeiten haben sollten, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln, um eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Daher bemühen wir uns verstärkt darum, unsere Ressourcen, Netzwerke, unser Fachwissen und unsere Plattformen zu nutzen, um etwas Positives zu bewirken." Die Lego-Gruppe berichtet für die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2020 einen Anstieg der Umsätze um sieben Prozent auf 15,744 Mrd. DKK (2,114 Mrd. Euro). Dabei legte der operative Gewinn um elf Prozent auf 3,899 Mrd. DKK (524 Mio. Euro) zu, während das Nettoergebnis mit 2,634 Mrd. DKK (354 Mio. Euro) um ein Prozent geringer ausfiel als im ersten Halbjahr 2019. Weitere Informationen: www.lego.com |
Lego Group, Billund, Dänemark
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