| 08.10.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der zur indischen Polyplex-Gruppe gehörende Kunststofffolien-Hersteller Polyplex (Thailand) plant die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten in den USA. Laut Angaben des Unternehmens soll am Standort Decatur im Bundesstaat Alabama eine neue Anlage zur Produktion von biaxial verstreckter Polyesterfolie (BOPET-Folie) mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen errichtet werden. Darüber hinaus ist die Beseitigung von Engpässen in der Herstellung des Ausgangsstoffs PET vorgesehen, wodurch statt bislang 58.000 Tonnen künftig 86.000 Tonnen im Jahr für den eigenen Bedarf zur Verfügung stehen werden. Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Produktion in Decatur sollen Anfang kommenden Jahres beginnen und bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Die neue Folienanlage wird dann die bereits bestehende Fertigungslinie für BOPET-Folie an dem Standort ergänzen. Die erforderlichen Investitionen werden von Polyplex (Thailand) mit rund 103 Mio. USD veranschlagt. Mit dem Erweiterungsprojekt setzt das Unternehmen verstärkt auf die Versorgung regionaler Märkte durch die Produktion vor Ort. Zudem können durch die zusätzliche Anlage am Standort Decatur die Produktionskosten optimiert werden. Die an der Börse Bangkok notierte Polyplex (Thailand) berichtet für das Geschäftsjahr 2019/20 einen Nettogewinn von 1,807 Mrd. THB (49 Mio. Euro) aus konsolidierten Umsätzen in Höhe von 14,125 Mrd. THB (381 Mio. Euro). Die indische Polyplex-Gruppe gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern von dünnen PET-Folien, die Produktpalette umfasst neben verschiedenen PET-Folien auch BOPP- und CPP-Folien. Außer in Indien, Thailand und den USA ist Polyplex auch mit Tochtergesellschaften in Indonesien, der Türkei und in den Niederlanden präsent. Weitere Informationen: www.polyplexthailand.com, www.polyplex.com |
Polyplex-Gruppe, Indonesien
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