| 01.12.2020, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Mol hat im ungarischen Százhalombatta ein neues Polyol-Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet, das nach György Mosonyi, dem verstorbenen CEO von Mol, benannt ist und neue Polyol-Produkte entwickeln soll. Das Versuchsreaktorsystem wurde von thyssenkrupp Industrial Solutions geliefert und in Betrieb genommen, wobei 90 Prozent der Ausrüstung von ungarischen Lieferanten bezogen wurden. Das mit zehn Millionen Euro ausgestattete Investitionszentrum wird den weiteren Unternehmensangaben zufolge bis zu zwölf Ingenieure und sieben Techniker sowie das weltweit modernste Versuchsreaktorsystem finanzieren (siehe auch plasticker-News vom 27.09.2019). Mol und thyssenkrupp haben eine gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung geschlossen, wobei thyssenkrupp als Technologiedienstleister und Auftragnehmer für Engineering-Procurement-Construction (EPC) und Mol als Hersteller und Verkäufer verschiedener Polyolprodukte agieren. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum soll Tests der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Polyolen sowie Labortests und Anwendungsexperimente von daraus hergestellten Polyurethanschäumen durchführen. Bis Juli 2022 sollen in der neu errichteten Anlage mindestens zehn Polyol-Typen entwickelt werden. Um die Ergebnisse der Messungen zu vergleichen und zu validieren, plant das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit den Laboren mehrerer ungarischer Universitäten und unabhängiger Forschungseinrichtungen. Diese Kooperationen sollen dazu beitragen, die im F&E-Zentrum für Polyol angewandten Methoden weiterzuentwickeln und die Wissensbasis der Universitäten zu erweitern. Weitere Informationen: www.mol.hu, www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com |
Mol Group, Budapest, Ungarn + thyssenkrupp Industrial Solutions AG, Essen
» insgesamt 18 News über "Mol Group + thyssenkrupp Industrial Solutions" im News-Archiv gefunden
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