| 02.03.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das dänische Unternehmen Palsgaard hat seine Kapazitäten zur Produktion von pflanzenbasierten Polymeradditiven der Marke Einar erweitert. Laut Pressemitteilung nahm das Unternehmen Anfang Februar am Standort Juelsminde bei Vejle eine neue Granulieranlage mit einer Jahreskapazität von 10.000 Tonnen in Betrieb. Unter der Marke Einar produziert Palsgaard vor allem Antistatik- und Antifog-Additive, die auf verschiedene Verfahren zur Verarbeitung von Polyethylen, Polypropylen, PVC, PET, EPS und Verbundwerkstoffen zugeschnitten sind. Palsgaard-Manager Ulrik Aunskjær erklärte in der aktuellen Aussendung: "Wir sehen bei Verbrauchern, Markeninhabern, Verpackungsdesignern und Kunststoffherstellern eine schnell wachsende Nachfrage nach natürlicheren Materialien, um den Verbrauch fossiler Ressourcen zu reduzieren und Abfall zu vermeiden. Unsere erweiterte Produktionskapazität erfüllt diese Anforderungen, indem sie die Verfügbarkeit von pflanzlichen Tensiden und Modifikatoren in Lebensmittelqualität für Polymerhersteller und Compoundeure erhöht." Die Erweiterung der Kapazitäten für Polymeradditive ist Teil eines größeren Projekts zum Ausbau der Produktion in Juelsminde. Dabei will Palsgaard bis 2024 insgesamt rund 750 Mio. DKK (101 Mio. Euro) an dem Standort an der Ostküste Jütlands investieren. Vorgesehen ist u.a. die Errichtung eines neuen Sprühkühlturms sowie weiterer Destillations- und Veresterungsanlagen. Palsgaard ist nach eigenen Angaben ein weltweit führender Hersteller von pflanzenbasierten Emulgatoren und Polymeradditiven. Das Unternehmen verfügt über sechs Produktionsstandorte in Dänemark, den Niederlanden, Mexiko, Brasilien, China und Malaysia und beschäftigt insgesamt 588 Mitarbeiter. Für das Geschäftsjahr 2020 berichtet Palsgaard einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. DKK (202 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.palsgaard.com |
Palsgaard, Juelsminde bei Vejle, Dänemark
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