| 10.03.2021, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der deutsche Werkstoffhersteller Covestro zieht sich aus dem in Dubai ansässigen Joint Venture Pearl Covestro Polyurethane Systems zurück. Laut Pressemitteilung verkauft das Unternehmen seine 51-prozentige Beteiligung an den JV-Partner Pearl Industries Overseas Ltd. Der Verkaufserlös für Covestro liegt "im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich". Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden bis Mitte dieses Jahres erwartet. Pearl Covestro Polyurethane Systems wurde 2006 unter dem Namen BaySystems Pearl in Dubai gegründet und hat als Systemhaus Polyurethan-Schaumsysteme für zahlreiche Projekte in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und in der umliegenden Region geliefert. Das bisherige JV wird künftig unter dem Namen Pearl Polyurethane Systems weitergeführt, Covestro bleibt jedoch Hauptlieferant für Polyurethan-Rohstoffe. Für Covestro bedeutet der Rückzug die Fortsetzung der Portfolio-Optimierung und einen weiteren Schritt in der strategischen Fokussierung auf das Polyurethan-Segment. Das Unternehmen hatte bereits 2017 sein Systemhaus-Geschäft in Nordamerika verkauft und 2019 auch das europäische Systemhaus-Geschäft mit Standorten in den Niederlanden, Dänemark, Spanien und Deutschland sowie weiteren Geschäften in Italien veräußert (siehe auch plasticker-News vom 04.11.2019). Die in Leverkusen ansässige Covestro gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit größten Herstellern von Hightech-Polymerwerkstoffen. Hauptabnehmer sind die Automobil- und Transportindustrie, die Bauindustrie, die Möbel- und Holzverarbeitungsindustrie sowie die Elektrik-, Elektronik- und Haushaltsgeräteindustrie. Das Unternehmen produziert an 33 Standorten weltweit und erzielte mit insgesamt rund 16.500 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.covestro.com, www.pearl.ae |
Covestro AG, Leverkusen
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