| 20.04.2021, 14:38 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Mithilfe eines kombinierten Umform- und Schweißprozesses soll zukünftig die Gestaltungsfreiheit von Thermoformbauteilen erhöht sowie an die von Spritzgießbauteilen angenähert werden. Das Thermoformen zeichnet sich zwar insbesondere bei der Herstellung großflächiger oder gehäuseartiger Bauteile durch eine hohe Wirtschaftlichkeit aus, jedoch ist die Gestaltungsfreiheit des Thermoformens im Vergleich zum Spritzgießen eingeschränkt. Funktionselemente wie beispielsweise Rippen, Schraubdome oder Schnapphaken können nur durch Hinterspritzen oder einen anschließenden anderen Fügeprozess angebracht werden. ![]() Kombinierter Thermoform- und Schweißprozess zur Verbindung von Gestaltelementen mit einem thermogeformten Halbzeug - (Bild: IKT). Dieser Nachteil kann nun durch das patentierte „Thermoformen mit integrierten Gestaltelementen“ behoben werden. Dabei handelt es sich um einen kombinierten Thermoform- und Schweißprozess, bei dem ein Einlegeteil, beispielsweise ein Schraubdom, vor dem Thermoformen im Werkzeug platziert und dann direkt während der Abformung mit dem heißen Halbzeug verschweißt wird. Dazu erforscht das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt die werkstofflichen und prozessspezifischen Grundzusammenhänge bei diesem kombinierten Thermoform- und Schweißprozess. Weitere Informationen: www.ikt.uni-stuttgart.de, www.uni-stuttgart.de |
Universität Stuttgart, Institut für Kunststofftechnik (IKT), Stuttgart
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