| 10.09.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am 18. September 2007 findet auf dem Campus Merseburg die Gründungsveranstaltung für das Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg statt. Das Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg ist eine interinstitutionelle, interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (www.iw.uni-halle.de) und der Hochschule Merseburg (FH, www.hs-merseburg.de), das unter der gemeinsamen Verantwortung der Rektorate der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Merseburg steht. Das Zentrum wird seinen Sitz auf dem Campus Merseburg haben. Forschungskooperationen zwischen Industrie und Hochschulen Das Kunststoff-Kompetenzzentrum verfolgt als Wissenschaftsverbund das Ziel, die im Territorium vorhandenen polymerstoffspezifischen akademischen Potentiale zu bündeln und die anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik zu fördern. Dazu sollen die durch die interdisziplinäre Zusammensetzung des Zentrums möglichen Synergien zielgerichtet ausgenutzt werden. Dabei will sich das neue Zentrum strategisch an den Bedürfnissen der Region orientieren und zur Forschungskooperation zwischen Industrie und Hochschulen beitragen. Am Kunststoff-Kompetenzzentrum sollen vom Bund und den Ländern oder anderen Einrichtungen und Verbänden übertragene, vor allem auch längerfristige, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Vertragsforschung mit der Industrie durchgeführt werden. Unterstützung auch von kleineren und mittleren Unternehmen Durch die Arbeit des Kunststoff-Kompetenzzentrums soll der Transfer von Know-how und Forschungsergebnissen in die Industrie beschleunigt und die angewandte Forschung mit der Praxis zusammengeführt werden. Insbesondere sollen dabei auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützt werden, um zu deren Wachstum bzw. zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. Dabei kommt es besonders darauf an, die innovativen Kräfte der Region auf die Felder zu konzentrieren, auf denen international eine besonders rasante Entwicklung erwartet wird, auf denen der Kunststoffeinsatz zu wesentlichen Rationalisierungseffekten beiträgt und wo Entwicklung und Herstellung der Erzeugnisse hohe innovative Anforderungen stellen. Dazu ist selbstverständlich auch die Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen regional und überregional erforderlich. Förderung der Aus- und Weiterbildung Eine wichtige Aufgabe des Kunststoff-Kompetenzzentrums besteht neben dem Forschungsengagement darin, die Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik zu fördern und Defizite, die durch die Einstellung der Ingenieurausbildung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entstanden sind, in geeigneter Weise zu kompensieren. Hierzu ist die Mitwirkung bei der Entwicklung und Realisierung neuer kunststoffspezifischer Studiengänge angesagt. Besondere Bedeutung erlangt zukünftig die Weiterbildung infolge des ständig wachsenden Weiterbildungsbedarfs der Industrie. Diesbezüglich wird sich das Kunststoff-Kompetenzzentrum mit Lehrgängen, Seminaren, Workshops und Praktika für Forschungs- und Entwicklungsingenieure in der kunststoffherstellenden und -verarbeitenden Industrie engagieren. Die Etablierung des Kunststoff-Kompetenzzentrums Halle-Merseburg, die sich markant in den länderübergreifenden Cluster-Prozess auf dem Gebiet Chemie/Kunststoffe einordnet, stellt einen essentiellen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kunststoffregion Mitteldeutschland dar. |
Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg, Merseburg
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