| 21.04.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das zum italienischen Ölkonzern Eni gehörende Chemieunternehmen Versalis liefert an die chinesische Shandong Eco Chemical Co. die Technologie für eine Anlage zur Produktion von Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS). Die Eni-Tochter informierte kürzlich in Pressemitteilungen über die Unterzeichnung einer entsprechenden Lizenzvereinbarung. Demnach plant Shandong Eco Chemical am Standort Dongying in der ostchinesischen Provinz Shandong eine neue Anlage mit Kapazitäten für 210.000 Tonnen ABS im Jahr. Zum geplanten Fertigstellungstermin und zur Höhe der erforderlichen Investitionen wurden zunächst jedoch noch keine Angaben gemacht. Shandong Eco Chemical ist ein Tochterunternehmen der chinesischen Shandong Haike Holding. Versalis vergibt damit erstmals eine Lizenz für ihre ABS-Technologie nach China. Der Aussendung zufolge sieht die Eni-Tochter dabei ihre Position am asiatischen Markt weiter gestärkt. Insgesamt rechnet Versalis in Asien mit einer wachsenden Nachfrage nach nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Technologien. Erst Ende vergangenen Jahres hatte das Unternehmen seine ABS-Technologie an die indische Supreme Petrochem Ltd. lizenziert (siehe plasticker vom 21.12.2021). Versalis produziert neben Styrol-basierten Kunststoffen vor allem Polyethylen, Elastomere sowie eine breite Palette an Zwischenprodukten. Das Unternehmen ist mit insgesamt zwölf Produktionsstandorten in Italien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Ungarn präsent, hinzu kommen Vertriebsniederlassungen in weiteren Ländern. Der Jahresumsatz von Versalis übersteigt 5 Mrd. EUR. Weitere Informationen: www.versalis.eni.com |
Versalis, Ferrara, Italien
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