| 16.09.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Mitsui Chemicals plant den weiteren Ausbau der Produktion von Hochleistungselastomeren der Marke "Tafmer" bei seinem Tochterunternehmen Mitsui Elastomers Singapore (MELS). Wie der Konzern in einer Pressemitteilung informiert, soll dazu ein neues Werk am MELS-Standort auf der Insel Jurong im Südwesten von Singapur errichtet werden. Vorgesehen ist ein Komplex mit Kapazitäten für 120.000 Tonnen Tafmer im Jahr, wodurch sich die entsprechenden Gesamtkapazitäten von MELS auf 345.000 Jahrestonnen erhöhen. Mit der Fertigstellung der neuen Anlagen wird im Laufe des Geschäftsjahrs 2024/25 gerechnet. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden in der aktuellen Aussendung keine Angaben gemacht. Die Elastomere auf Olefin-Basis (PP/PE) der Konzernmarke Tafmer werden vor allem als sogenannte Schlagzähmodifikatoren für Werkstoffe in der Automobilindustrie, für Verpackungsmaterialien, Solarbatterieverkapselungen und für technische Kunststoffe in anderen Bereichen verwendet. Mit dem erneuten Kapazitätsausbau in Singapur reagiert Mitsui Chemicals der Aussendung zufolge auf den erwarteten Anstieg der weltweiten Nachfrage. Zuletzt hatte der Konzern 2020 eine zwei Jahre zuvor angekündigte Erweiterung der Tafmer-Kapazitäten bei MELS abgeschlossen (siehe auch plasticker-News vom 10.09.2018). Die in Tokio ansässige Mitsui Chemicals berichtet für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2022/23 einen Umsatzanstieg um 28 Prozent auf 476 Mrd. JPY (3,309 Mrd. Euro). Dabei verringerte sich das operative Ergebnis um 19 Prozent auf 43 Mrd. JPY (299 Mio. Euro), während der Nettogewinn um 34 Prozent auf 28 Mrd. JPY (195 Mio. Euro) schrumpfte. Weitere Informationen: www.mitsuichemicals.com |
Mitsui Chemicals, Inc., Tokio, Japan
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