| 29.09.2022, 09:46 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Vorstand des Gesamtverbandes Kunststoff verarbeitende Industrie e. V. (GKV) fordert die Bundesregierung zur wirksamen Begrenzung der Gas- und Energiepreise auf. Im Rahmen seiner Sitzung am 28. September 2022 hat der Vorstand des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) eine Resolution verabschiedet, in der der Verband von Bundesregierung effektive Maßnahmen zur Begrenzung der Gas- und Energiepreise fordert. Die bisher von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen sind aus Sicht des GKV ungeeignet und nicht ansatzweise ausreichend. GKV-Präsidentin Dr. Helen Fürst kritisiert das sog. Energiekostendämpfungsprogramm der Bundesregierung scharf: „Was nützen einem mittelständischen Industrieunternehmen 100.000 Euro aus dem Kostendämpfungsprogramm, wenn die Stromkosten innerhalb eines Jahres um zwei Millionen Euro steigen?“ „Der explosionsartige Anstieg der Strom- und Gaspreise seit Juli 2022 hat für viele Unternehmen unserer Branche ein existenzgefährdendes Ausmaß angenommen. Die drastischen Preiserhöhungen können nicht an die Kunden weitergegeben werden. Um Produktionsstillegungen und -verlagerungen und den Verlust von tausenden von hoch bezahlten Industriearbeitsplätzen noch zu verhindern, muss die Politik jetzt unverzüglich handeln. Wir brauchen insbesondere sofort einen gedeckelten Industriestrompreis“, so GKV-Präsidentin Fürst. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V., Berlin
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