| 10.10.2022, 11:26 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Boyke Technology GmbH investiert in Lindlar in eine neue Fertigungshalle für automatische Duroplast-Pressen und Sonder-Extrusionsanlagen, um das gestiegene Auftragsvolumen bewältigen zu können. "Unsere international agierenden Kunden erteilen uns zunehmend Aufträge über mehrere Maschinen in einem Los. Gleichzeitig bauen wir seit einiger Zeit vermehrt große Komplettanlagen. Eine Vergrößerung unserer Fertigungsfläche ist ein wichtiger Schritt, um dieser gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden", sagt Geschäftsführer Matthias Boyke. "Auch zusätzliche Büroflächen für neue Mitarbeiter werden im Hauptgebäude kurzfristig ausgebaut", ergänzt Stefan Schnurre, Prokurist und kaufmännischer Leiter. Die neue Halle mit einer Gesamtfläche von 1.300 Quadratmetern wird ein komplett neu organisiertes Lager mit 500 Quadratmetern beherbergen und zusätzliche 800 Quadratmeter Fertigungsfläche bieten. Gleichzeitig wird der Montage- und Inbetriebnahmebereich im Hauptgebäude flächenmäßig verdoppelt. Zum Transport von Maschinenteilen in der Vormontagehalle dient eine Krananlage mit zwei Brückenkränen mit je fünf Tonnen Hubkraft. „Um unsere logistischen Prozesse zu optimieren, haben wir uns gerade bei der Gestaltung des Lagers viele Gedanken gemacht", erläutert Matthias Boyke. Dazu passend wurde demnach gerade ein neues ERP-System eingeführt, mit dem wichtige Unternehmensprozesse rationalisiert werden konnten. „Vor allem im Bereich Einkauf und Logistik sehen wir schon eine deutliche Produktivitätsverbesserung“, bemerkt dazu Stefan Schnurre. Logistik und Lager, Komponentenfertigung, Vorkommissionierung sowie die Baugruppenvormontage werden in der neuen Halle Platz finden. In der bisherigen Halle entsteht dadurch ein großer zusammenhängender Montagebereich. "Gerade durch die Möglichkeit der Vormontage von Baugruppen versprechen wir uns eine signifikante Verbesserung der Durchlaufzeiten. Damit können wir unseren Kunden kürzere Lieferzeiten sowie durch den neuen Montagebereich einen deutlich besseren Service bei Inbetriebnahmen und Vorabnahmen bieten", so Matthias Boyke. Trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage sieht das Management optimistisch in die Zukunft. Zum einen seien die Auftragsbücher gut gefüllt, zum anderen orientiere sich die Strategie von Boyke konsequent an Zukunftsmärkten wie Elektromobilität oder Wasserstoff-Brennstoffzellen, beides Themen, die gerade in Zeiten teurerer Energie an Bedeutung gewinnen. Die Integration der neuen Halle in den Fertigungsprozess startete den abschließenden Unternehmensangaben zufolge nach einer Bauzeit von neun Monaten planmäßig zum 01. Oktober 2022. Weitere Informationen: www.boyke-tec.de |
Boyke Technology GmbH, Lindlar
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