| 19.10.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Bei Blasfolien aus Biopolymeren stabilisieren neue Additiv-Masterbatches die Polymerblase und ermöglichen daher hohe Prozessgeschwindigkeiten – Bild: Wacker). Die neuen Produkte ergänzen das vorhandene Vinnex-Porgramm, die als Dry Blends, also rieselfähige Trockenmischungen, optimiert wurden. Die Additive lassen sich in Feststoffmischern direkt in das zu modifizierende Rohpolymer einrühren. Auf diese Weise soll der Kunststoffverarbeiter auf den aufwendigen Prozessschritt der Compoundierung verzichten können. Trägermaterial ist eine übliche, aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugte Polymilchsäure. Die Wirkkomponente sind Polymerharze auf Vinylacetatbasis. Die verarbeitungsfertigen Additiv-Masterbatches haben einen Wirkstoffgehalt von 40 Prozent, der Polymilchsäureanteil beträgt 60 Prozent. Die Korngröße liegt bei rund drei Millimetern. Damit sollen sich die Dry Blends problemlos eindosieren lassen. Angeboten werden drei Varianten. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der eingesetzten Polymerharze und erzielen daher unterschiedliche Wirkungen. Die neuen Additiv-Masterbatches sind laut Anbieter mit allen biologisch abbaubaren Polyestern kompatibel. Anders als nicht-compoundierte vinyl-acetatbasierte Polymerharze können sie auch bei sommerlichen Umgebungstemperaturen in der Regel ohne Kühlung transportiert und gelagert werden. Bei Temperaturen bis 30°C komme es zu keiner Verklumpung. Die Versionen LA 2540 und LA 2640 sind für die Produktion hochtransparenter, biologisch abbaubarer Folien geeignet. Beide Typen vergrößern die Schmelzefestigkeit, wodurch sich Extrusionsverfahren optimieren lassen. Mit einer höheren Schmelzefestigkeit verringern diese beiden Typen das bei manchen biologisch abbaubaren Polyestern beobachtete Necking, also das Einschnüren des Extrudats. Bei der Blasfolienextrusion stabilisieren sie die extrudierte Polymerblase und ermöglichen daher hohe Prozessgeschwindigkeiten. Die Type LA 8040 verringert die Viskosität der Schmelze bei niedriger und bei hoher Scherrate. Sie eignet sich somit, wenn die Polymerschmelze besonders fließfähig sein muss, etwa bei der Fertigung komplexer, feinstrukturierter Kunststoffartikel im Spritzgießen oder 3D-Druck. K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 6, Stand A10 Weitere Informationen: www.wacker.com |
Wacker Chemie AG, München
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