| 16.10.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Dr. Helmut Kolba, Geschäftsführer der UFH-Holding (www.ufh.at), gab gestern den Bau einer Kühlgeräte-Recyclinganlage im niederösterreichischen Kematen/Ybbs bekannt. An der neu gegründeten UFH Re-cycling GmbH hält die UFH-Holding mit 51% die Mehrheit. Mit 49% ist der strategische Partner REMONDIS Elektrorecycling GmbH (www.remondis.de ) an dem Projekt beteiligt – dazu Kolba: „Das Joint Venture mit dem fünftrößten Recyclingunternehmen der Welt bricht das in diesem Markt bestehende Monopol. Ab 2009 werden in der neuen Anlage Kühlgeräte mit Hilfe modernster Technologien kostengünstig recycelt – und unsere Kunden werden von Preisen profitieren, die rund um die Hälfte niedriger sind als die des bisherigen Monopolisten.“ Mit dem auch aus Umweltsicht wegweisenden Projekt sei das UFH das einzige heimische Sammel- und Verwertungssystem, das nun auch operativ im Recycling-Business tätig ist, und schließe damit die Wertschöpfungskette zum Hersteller in Sachen Kühlgeräte. Gerhard Jokic, Geschäftsführer der REMONDIS-Electroecycling GmbH betonte, dass mit der Projektrealisierung gemeinsam mit der UFH-Holding ein weiterer wichtiger Meilenstein für die europäische Entwicklung der REMONDIS E-Recyclingaktivitäten vollzogen wird. Die Entscheidung für den Bau der Recyclinganlage erfolgte vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Sekundärrohstoffen wie Kupfer, Eisen, Aluminium und der – insbesondere seit dem Inkrafttreten der Elektroaltgeräte-Verordnung im August 2005 – stark wachsenden Menge an gesammelten Elektroaltgeräten. Im Jahr 2006 stieg die jährliche Sammelmenge an Elektroaltgeräten in Österreich auf 7,65 Kilogramm pro Einwohner, 4 Kilogramm sind von der EU vorgeschrieben. Für 2007 wird eine Sammelmenge von ca. 65.000 Tonnen prognostiziert. Das Projektvolumen der Recyclinganlage beträgt rund 7 Millionen Euro. Baubeginn in Kematen/Ybbs ist 2008, die Inbetriebnahme ist für 2009 geplant. Rund 25 MitarbeiterInnen werden künftig im 3-Schichtbetrieb etwa 300.000 Kühlgeräte pro Jahr verarbeiten. Dies entspricht einem jährlichen Recyclingvolumen von etwa 12.000 Tonnen. |
UFH Holding GmbH + Remondis AG & Co. KG, Wien, Österreich + Lünen
» insgesamt 1 News über "UFH + Remondis" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Freudenberg Sealing: Dr. Alexander Rozmán übernimmt als CEO
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Meist gelesen, 10 Tage
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
Baerlocher: Gründung der Baerlocher Germany GmbH & Co. KG für das Europageschäft
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|