| 18.07.2023, 11:25 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-begeisterte Jugendliche aus Leipziger Schulen sind im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie auf Entdeckungstour im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ). Die Junior-Ingenieur-Akademie (kurz JIA) ist ein Bildungsprogramm der Deutschen Telekom Stiftung, das darauf abzielt, Schüler für technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder zu begeistern. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen erhalten die Jugendlichen Einblicke in die Arbeitswelt von Ingenieuren sowie Forschenden. Erste Berührungspunkte der JIA mit dem KUZ gab es bei den „Leipziger Industrieforen“, eine Veranstaltung der Stadt Leipzig. Hier stellte Steffen Petri, Fachlehrer für Mathematik, Physik und Informatik der Immanuel-Kant-Schule sowie Ansprechpartner der JIA, das Projekt Junior Ingenieur Akademie vor. Im Rahmen der JIA haben Leipziger Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 die Möglichkeit, ihre individuellen Talente in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Elektrotechnik und Maschinenbau zu entdecken und zu entwickeln. Neben dem regulären Unterricht in der Schule, vermitteln wissenschaftliche Mitarbeiter im KUZ theoretisches und praktisches Wissen durch Workshops und Praktika. Steffen Petri fasst zusammen, wie die Teilnehmenden sich für die JIA qualifizieren: „Die Schülerinnen und Schüler haben in der 8. Klasse das naturwissenschaftliche Profil an ihren Schulen belegt. Die Auswahl der Schülerinnen und Schüler erfolgt nach Interesse am Projekt und natürlich auch an entsprechenden Leistungen bzw. Neigungen in den mathematisch naturwissenschaftlichen Fächern. So können sich z.B. am Heisenberg-Gymnasium die Schülerinnen und Schüler für die JIA bewerben, am Kantgymnasium wird am Ende der 8. Klasse einer Vorauswahl an Schülerinnen und Schülern das Projekt vorgestellt und dann eine Auswahl getroffen.“ Die Themen, mit denen sich die Schüler am KUZ beschäftigen, umfassen die Einführung in die Welt der Kunststoffe und das Prüflabor, den Spritzgießprozess, verschiedene Verbindungstechniken wie Ultraschall-, Infrarot- und Heizelementschweißen sowie Recycling und Nachhaltigkeit. Das KUZ freut sich, Teil des Programms zu sein und junge Forschende für die Wissenschaft zu begeistern. Durch die JIA erhalten die Schüler die Möglichkeit, frühzeitig ihre Interessen und Fähigkeiten in den MINT-Fächern zu erkunden und auf ihre zukünftige Berufsausbildung oder Hochschulausbildung vorbereitet zu werden. Know-how für Kunststoffe „Besonders begeistert waren die Teilnehmenden von den praktischen Elementen, wie z.B. dem Recycling“, so fasst Steffen Petri das Feedback der JIA-Schüler zusammen. Nach dem erfolgreichen Auftakt der Junior Ingenieur Akademie am KUZ sind sich alle Beteiligten einig: „Die Zusammenarbeit soll zukünftig verstetigt werden. Somit haben Schülerinnen und Schüler in regelmäßigen Abständen die Chance einen Einblick in potenzielle Betätigungsfelder zu erhalten sowie erste praktische Erfahrungen zu sammeln“, betont Iljana Eckardt, Leiterin der Weiterbildung am KUZ. Als gemeinnützige industrienahe Forschungseinrichtung ist das KUZ erfahrener Partner für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen in kunststofftechnischen Fragestellungen und für berufsbegleitende Weiterbildung. Das KUZ orientiert sich mit Blick in die Zukunft an den aktuellen Herausforderungen der Kunststoffbranche und schärft seine Ausrichtung in den Schwerpunktthemen Leichtbau, Mikrokunststofftechnik, Digitalisierung/KI sowie Technologie- und Innovationsforschung für kunststofftechnische Lösungen mit verstärktem Fokus auf Nachhaltigkeit. Weitere Informationen: www.kuz-leipzig.de |
Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH, Leipzig
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