| 21.11.2007 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Abhängigkeit Lettlands von Lieferungen aus dem Ausland ist in nahezu allen Teilsegmenten des Marktes für chemische Waren gleichermaßen stark ausgeprägt. Wichtigste Einfuhrprodukte sind mit Abstand pharmazeutische Erzeugnisse, die zuletzt ein Drittel aller Bezüge im Bereich Chemie auf sich vereinigten. Von Bedeutung sind darüber hinaus noch die Warengruppen Kunststoffe in anderen Formen als Primärformen (Anteil an den Gesamteinfuhren 2006: 13,6%), Körperpflegemittel und Kosmetika (13,0%) sowie Kunststoffe in Primärformen (10,1%). Deutsche Lieferanten profitierten von der guten Nachfrage in vollem Umfang und konnten somit auch ihre Position als bedeutendste Bezugsquelle für Produkte der chemischen Industrie behaupten. Die Bezüge aus Deutschland wuchsen 2006 um 31,7% auf 152,8 Mio. US$ und stellten circa 13% aller lettischen Chemieimporte. Des Weiteren werden nennenswerte Mengen an chemischen Erzeugnissen aus Litauen bezogen, das 2006 Lieferungen im Wert von rund 134,9 Mio. US$ verbuchte. Es folgten Polen, Estland, die Schweiz, Belgien, Frankreich und Russland. Einfuhr ausgewählter Chemieerzeugnisse nach Lettland (Wert in 1.000 US$)
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bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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