| 31.10.2023, 10:34 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Umsatz der BASF-Gruppe lag im dritten Quartal 2023 mit 15,7 Milliarden Euro um 6,2 Milliarden Euro unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Wie der Konzern weiter meldet, waren deutlich niedrigere Preise, vor allem in den Segmenten Materials, Chemicals und Surface Technologies, ausschlaggebend für den Rückgang. Höhere Preise im Segment Agricultural Solutions hatten demnach einen positiven Effekt. Zusätzlich belasteten deutlich geringere Mengen in allen Segmenten die Umsatzentwicklung. „Die Absatzmengen waren in allen Kundenindustrien deutlich niedriger als im Vorjahresquartal – mit einer Ausnahme: der Automobilbranche“, so der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Brudermüller, der die Quartalszahlen gemeinsam mit Finanzvorstand Dr. Dirk Elvermann vorstellte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen um 772 Millionen Euro auf 575 Millionen Euro zurück. Dies liegt im Rahmen der durchschnittlichen Analystenschätzungen von 601 Millionen Euro, die der Analysedienstleister Vara Research im Auftrag von BASF im Oktober 2023 ermittelt hat. Die Ergebnisentwicklung resultierte im Wesentlichen aus dem deutlich geringeren EBIT vor Sondereinflüssen der Segmente Chemicals, Nutrition & Care, Industrial Solutions sowie Materials. Auch bei Sonstige nahm das Ergebnis erheblich ab. Das Segment Agricultural Solutions steigerte das EBIT vor Sondereinflüssen deutlich, während Surface Technologies das Ergebnis leicht erhöhte. Im dritten Quartal 2023 fielen Sondereinflüsse im EBIT in Höhe von minus 181 Millionen Euro an, insbesondere aus Strukturmaßnahmen. Das EBIT lag mit 394 Millionen Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (1,3 Milliarden Euro). Im Vergleich zum dritten Quartal 2022 sank das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA vor Sondereinflüssen) um 780 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro und das EBITDA um 892 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen belief sich auf minus 249 Millionen Euro, verglichen mit 909 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Neben dem niedrigeren EBIT war dieser Rückgang auf das insgesamt negative Ergebnis von Wintershall Dea infolge von Sondereinflüssen zurückzuführen. BASF will weiterhin konsequent an ihren Kostenstrukturen arbeiten, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, vor allem in Europa. Das Unternehmen hatte Ende Februar 2023 ein Kosteneinsparprogramm mit Schwerpunkt Europa und die Anpassung der Verbundstrukturen in Ludwigshafen angekündigt. Für das vierte Quartal 2023 erwartet BASF eine weitere Stabilisierung der Produktion in der globalen Chemieindustrie. Allerdings bleibt der gesamtwirtschaftliche Ausblick im aktuellen zinspolitischen Umfeld und angesichts zunehmender geopolitischer Risiken außerordentlich unsicher. Insbesondere könnten steigende Rohstoffpreise die Nachfrage und die Margen belasten. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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