| 12.12.2023, 14:27 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Stahlproduzent JFE Steel Corporation hat kürzlich bekanntgegeben, dass das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der JFE-Gruppe eine Anlage im ostjapanischen Werk (Keihin-Distrikt) errichten wird, die jährlich 60.000 Tonnen Kunststoffabfälle aufbereiten soll. In der Stahlerzeugung werden Kunststoffabfälle hauptsächlich als Ersatz für Rohstoffe wie Kokskohle in Hochöfen und Koksöfen verwendet. Die Anlage, deren Kosten mit 6,75 Mrd. Yen (rund 46 Mio. USD) angegeben werden, soll im Oktober 2024 in Betrieb gehen und die CO2-Emissionen von JFE Steel bis zum Jahr 2030 um rund 160.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. JFE Steel plant die stetige Ausweitung der Verwendung von Kunststoffabfällen und will seine derzeitige Verarbeitungskapazität bis zum Jahr 2030 verdoppeln. Der freiwillige Aktionsplan der Japan Iron and Steel Federation zur Verringerung der CO2-Emissionen sieht vor, eine Million Tonnen Kunststoffabfälle pro Jahr zu verwenden. Es gilt aber als eine Herausforderung, genug Abfallmaterial zu sammeln, um dieses Ziel zu erreichen. JFE Steel will die Aufbereitung von Kunststoffabfällen aus dem Handel ausweiten, eine Ressource, die noch nicht vollständig erschlossen sei. Insbesondere sucht das Unternehmen nach neuen Quellen für industrielle Kunststoffabfälle, die über ausrangierte Kunststoffbehälter und Verpackungen hinausgehen. Über JFE Steel Corporation Die JFE Steel Corporation, weltweit tätiger integrierter Stahlproduzent, wurde im Jahr 2003 durch die Zusammenlegung der NKK Corporation und der Kawasaki Steel Corporation gegründet. Das Unternehmen betreibt mehrere Stahlwerke in Japan sowie zahlreiche Niederlassungen und Tochtergesellschaften in der ganzen Welt. Das Unternehmen verzeichnete in dem im März 2021 zu Ende gegangenen Geschäftsjahr einen konsolidierten Umsatz von 2.255 Milliarden Yen und eine konsolidierte Rohstahlproduktion von 23,96 Millionen Tonnen. Weitere Informationen: www.jfe-steel.co.jp |
JFE Steel Corporation, Japan
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