| 12.12.2023, 10:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Werden Polyole als wichtigste Rohstoffe während der Herstellung von Polyurethanschaumstoffen nicht ordnungsgemäß stabilisiert, kann die während des Prozesses entstehende Hitze zu Verfärbungen, zum Verlust mechanischer Eigenschaften und sogar zu Brandgefahr führen. Der Einsatz von Anti-Scorch-Additiven kann die durch exotherme Reaktionen bei der Verarbeitung von PUR-Schaum verursachte Zersetzung minimieren. Herkömmliche Anti-Scorch-Produkte basieren auf phenolischen Antioxidantien in Kombination mit aromatischen Aminstabilisatoren, die erhebliche Nachteile wie unangenehmen Geruch, Toxizität und relativ hohe Flüchtigkeit mit sich bringen können. BASF präsentiert mit "Irgastab" PUR 71 eine neue Anti-Scorch-Lösung, die ohne aromatisches Amin formuliert wurde. Der Einsatz des Mittels führt laut BASF zu deutlich geringeren Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und kondensierbaren Emissionen (FOG), die aus PUR-Schaumstoffen freigesetzt werden. Bei der Anwendung im Automobilbereich soll Irgastab PUR 71 durch niedrigere Emissionen eine bessere Luftqualität im Fahrzeuginnenraum ermöglichen. Im Komfortbereich biete es sowohl Polyol- als auch Schaumstoffherstellern eine hochmoderne Anti-Scorch-Beständigkeit, die den Wärmeabbau während des Schäumungsprozesses verhindere. Darüber hinaus sei es nicht als krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend (CMR) eingestuft, so dass Polyolhersteller freiwillige Umweltzertifizierungen einhalten und ihre Anti-Scorch-Rezeptur schützen können. Bei Konsumgütern soll es die Produktqualität verbessern, da es den Weißgrad und die Widerstandsfähigkeit gegen Farbveränderungen durch Gasausbleichen und lichtbedingte Verfärbungen erhöht. Irgastab PUR 71 ist Teil des "Valeras"-Portfolios. Mit "Valeras" setzt sich die BASF dafür ein, die Nachhaltigkeit von Kunststoffen entlang der gesamten Polymer-Wertschöpfungskette mit innovativen Lösungen und Angeboten aus ihrem Kunststoffadditivgeschäft zu erhöhen. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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