| 07.05.2024, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie und wo lassen sich Energiekosten sparen, ohne Qualität und Produktivität zu beeinträchtigen? Antworten auf diese Frage wollen die Experten von L&R Kältetechnik auf der Kuteno 2024 geben. Dabei berichten sie über aktuelle Referenzprojekte, beispielsweise aus den Bereichen Spritzguss, Extrusion und Rezyklat-Gewinnung – und darüber, wie sich eine Kälteanlage als Wärmepumpe nutzen lässt.Auf der Kuteno 2024 zeigt L&R Kältetechnik den aktuellen Stand der (Kälte-) Technik, der sich zunächst einmal durch die Verwendung von natürlichen Kältemitteln mit niedrigem „Global Warming Potential“ (GWP) auszeichnet. Thomas Imenkämper, Geschäftsführer Vertrieb von L&R: „Für uns ist das Standard. Solche Anlagen sind BAFA-förderfähig und zukunftssicher hinsichtlich der neuen verschärften F-Gase-Verordnung. Die Kältemittel sind verfügbar und kostengünstig, mit ihnen lassen sich Kältekreisläufe mit hohem Wirkungsgrad gestalten und die CO2-Bilanz ist hervorragend. Damit leistet der Anwender auch einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele – ein Aspekt, der uns sehr wichtig ist.“ Zu den „Stellschrauben“ für die Effizienzsteigerung gehören für L&R Maßnahmen wie eine Winterentlastung durch Freikühlung, gleitende Kondensationstemperaturregelung und drehzahlvariable, bedarfsgerecht gesteuerte Pumpen- und Verdichterantriebe. All diese Maßnahmen sollen sich innerhalb kurzer Zeit amortisieren und Energiekosten über die gesamte Lebensdauer der Kälteanlage senken lassen. Weitere Effizienzsteigerungen auf Unternehmensebene sollen sich erreichen lassen, wenn die Abwärme aus der Rückkühlung des Kühlwasser- oder Werkzeugkreislaufs genutzt werden kann. Thomas Imenkämper: „Mit einer solchen ´Sektorenkopplung´ spart der Kunststoffverarbeiter ebenfalls Energiekosten. Das Investment ist oft gering, aber für das Engineering braucht man Erfahrung. Schließlich muss sich die Wärme- und Kälteversorgung stetig dem Bedarf anpassen können.“ Dann lasse sich die (Ab-)Wärme für die Raumbeheizung einsetzen, noch wirtschaftlicher sei jedoch die ganzjährige Nutzung als Prozesswärme. Dabei können – durch die Integration einer ein- oder zweistufigen Wasser-Wasser-Wärmepumpe – Warmwassertemperaturen bis 90°C bereitgestellt werden. Für diese Möglichkeit, die bis zu 50 Prozent förderfähig sei, würden sich immer mehr Kunststoffverarbeiter interessieren. Thomas Imenkämper: „Alle Kommunen müssen in den nächsten Jahren Wärmekonzepte entwickeln und den Bürgern und Unternehmen damit Alternativen zur eigenen Wärmepumpe anbieten. Jede Kälteanlage kann hier integriert werden – zur Wärmeversorgung einzelner Verbraucher wie z.B. eines naheliegenden Schwimmbades oder als Wärmelieferant in einem Nahwärme-Netz.“ Kuteno 2024, 14.-16. Mai 2024, Rheda-Wiedenbrück, Halle 2A, Stand A10 Weitere Informationen: www.lr-kaelte.de |
L&R Kältetechnik GmbH & Co. KG, Sundern-Hachen
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