| 18.06.2024, 12:44 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Das effiziente Zerkleinern und Reinigen von Altkunststoffen ist ein wichtiger Prozessschritt im chemischen Recycling - (Bild: Vecoplan). Auf der Ifat 2024 in München informierte die Vecoplan AG aus Bad Marienberg im Westerwald kürzlich über Maßnahmen, mit denen das Know-how in diesem Bereich langfristig gestärkt werden soll und gab eine enge strategische Partnerschaft mit Pla.to Technology bekannt. „In der wertstofflichen Materialaufbereitung – also der Basis für die Herstellung von Recyclaten – weist Vecoplan mehr als 50 Jahre Erfahrung auf“, erklärt Martina Schmidt, Leiterin des Geschäftsbereichs Recycling & Waste bei Vecoplan. „Hier gehören wir definitiv zu den Pionieren und können eine hohe Innovationskraft vorzeigen.“ Auch die chemische Aufbereitung von Kunststoffen gewinnt für den Experten für Aufbereitungstechnologien immer mehr an Bedeutung. Mit dieser Materialaufbereitung verbindet der Recyclingspezialist das Zerkleinern, das Separieren und das Reinigen, Verfahren, die auch für das chemische Recycling erforderlich sind. Bereits vor zwei Jahren hat Vecoplan mit der Einführung eines neuen Reinigungsverfahrens das „Cleanikum“ - eine Demonstrations- und Versuchsanlage in der Nähe des Hauptsitzes im Westerwald - in Betrieb genommen. Das Cleanikum bietet dabei Kunden die Möglichkeit, die Verarbeitung ihrer Materialien - hier vor allem die Reinigung von Polyolefinen - im Echtbetrieb zu prüfen und die notwendigen Qualitäten und Ergebnisse über Testreihen zu verifizieren. Das Ziel der Entwicklung ist, so viel als möglich unerwünschte Restanhaftungen im Trockenverfahren abzureinigen, bevor in die Nassaufbereitung übergegangen wird. Das hat einen kostenrelevanten und umweltschonenden Effekt, wobei das eingesetzte Wasser nicht unnötig verschmutzt und aufbereitet werden muss. Das komplette Verfahren ist auf Energieeffizienz ausgelegt, wobei natürlich auch ein möglichst hoher Reinigungsgrad erzielt werden soll. Das Unternehmen bietet nun im Rahmen der Partnerschaft mit Pla.to ab sofort weltweit komplette Systemlösungen im Bereich "Reinigen" ("kalt", "heiß", "heiß mit Lauge") an. Das vorrangige Ziel dabei ist, abgestimmte Lösungen aus einer Hand anzubieten, um Probleme bei der Schnittstellenanbindung zu vermeiden und die Prozesseffizienz zu steigern. Der gegenseitige Vertrieb von einzelnen Komponenten des jeweilig anderen Partners steht nicht im Fokus der Partnerschaft. Pla.to Technology mit Sitz in Görlitz im Freistaat Sachsen, der größten Stadt der Oberlausitz, bietet Reinigungsverfahren für das Altkunststoffrecycling an und verfügt bereits über 20 Jahre Erfahrung mit etablierten Systemen. Für Vecoplan seien das beste Voraussetzungen, um eine strategische Partnerschaft im Bereich der Reinigung einzugehen. In den vergangenen Jahren haben beide Partner ihre Technologien in verschiedenen Versuchen aufeinander abgestimmt. Weitere Informationen: www.vecoplan.de, www.plato-technology.de |
Vecoplan AG, Bad Marienberg
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