| 29.04.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der thailändische Kunststoffkonzern Indorama Ventures Ltd. (IVL) hat sein Werk zur Produktion des PET-Ausgangsstoffs Terephthalsäure (PTA) am portugiesischen Standort Sines veräußert. Darüber informierte der Konzern Mitte des Monats in einer Pressemitteilung. Das PTA-Werk ging demnach zusammen mit der Tochtergesellschaft Indorama Ventures Portugal PTA (IVPPTA) - Unipessoal für 100.000 Euro an einen nicht näher bezeichneten Käufer. Das von IVPPTA – der früheren Artlant PTA – betriebene Werk an der Südwestküste Portugals verfügt über Kapazitäten für 700.000 Tonnen PTA im Jahr. Die Anlage wurde im Jahr 2012 in Betrieb genommen und nutzt eine Technologie von Invista. Indorama hatte Artlant PTA im Jahr 2017 übernommen (siehe auch plasticker-News vom 13.11.2017). Der aktuellen Aussendung zufolge wurde die Produktion in dem Werk bereits vor zwei Jahren weitgehend eingestellt. Laut Medienberichten sollte das Werk in diesem Frühjahr endgültig stillgelegt werden. Als Gründe für die Einstellung der Produktion und den nun erfolgten Verkauf nennt Indorama die hohen Rohstoff- und Energiekosten, die Inflation und die Konkurrenz durch kostengünstige PTA-Importe. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bereits über Pläne für die Stilllegung seines PET/PTA-Komplexes in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam und eines PTA-Werks im kanadischen Montréal informiert. Indorama Ventures gehört zu den international führenden Produzenten von Polyester, PET, PTA und Kunstfasern und beschäftigt weltweit an über 120 Standorten insgesamt rund 24.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2024 setzte der Konzern 545,9 Mrd. THB (14,34 Mrd. Euro) um und verbuchte dabei einen Nettoverlust in Höhe von 19,3 Mrd. THB (507 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.indoramaventures.com |
Indorama Ventures Public Company Limited, Bangkok, Thailand
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