| 01.07.2025, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Schweizer Kunststoffindustrie verzeichnete im Jahr 2024 erneut einen Umsatzrückgang, dennoch bleibt die Beschäftigungslage stabil. Wie die jährlich erhobenen Wirtschaftsdaten von Kunststoff.swiss zeigen, sind die Maschinen- und Peripheriehersteller sowie die Handelsfirmen besonders stark betroffen. Nachdem die Branche im Vorjahr bereits einen Rückgang von 8,8 Prozent verzeichnet hatte (siehe auch plasticker-News vom 11.06.2024), sank der Gesamtumsatz im Jahr 2024 um weitere 6,9 Prozent auf CHF 15,336 Mrd. Neben den Maschinen- und Peripherieherstellern waren auch Rohstoffproduzenten und -lieferanten stark betroffen. Der Personalbestand blieb hingegen weitgehend konstant. In einigen Bereichen wie Verarbeitung und Verwertung wurde er sogar leicht aufgestockt. Während Verwertungsbetriebe als einziges Segment ein Umsatzplus von 1,9 Prozent verzeichneten, litten andere Bereiche weiterhin unter Preisdruck und Investitionszurückhaltung. Der Gesamtverbrauch von Kunststoffen hat um vier Prozent auf 691.135 Tonnen zugenommen. Positiv entwickelte sich insbesondere die Medizintechnik, die mittlerweile 9,8 Prozent des Marktes ausmacht. Verpackungen (36 Prozent) und Bau (35,9 Prozent) bleiben jedoch die Hauptanwendungsfelder. Auch bei der innerbetrieblichen Verwertung von Produktionsabfällen wurden Fortschritte erzielt. Der Import von Kunststoffabfällen nahm deutlich zu (+20 Prozent), da die Nachfrage nach hochwertigem Rezyklat das verfügbare Angebot übersteigt. Der Fachkräftemangel zeigt sich leicht in der Personalstruktur: Der Anteil gelernter Mitarbeitender sank auf 73 Prozent. Die Erwartungen für das Jahr 2025 bleiben verhalten, aber zuversichtlich: 56 Prozent der Unternehmen rechnen mit stabilen, 27 Prozent mit steigenden Umsätzen. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: kunststoff.swiss |
Kunststoff.swiss, Aarau, Schweiz
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