| 19.01.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Joint Venture Kumho Mitsui Chemicals plant an seinem Standort in Yeosu an der Südküste Koreas den weiteren Ausbau der Produktion von Methylendiphenylisocyanaten (MDI). Wie der japanische JV-Partner Mitsui Chemicals Ende Dezember mitteilte, sollen dort neue Kapazitäten für jährlich 100.000 Tonnen MDI errichtet werden. Damit würden sich die Gesamtkapazitäten von Kumho Mitsui Chemicals für die MDI-Produktion in Yeosu auf 710.000 Tonnen im Jahr erhöhen. Mit den entsprechenden Bauarbeiten soll im Februar begonnen werden, die Fertigstellung der neuen Anlagen ist im Mai 2027 vorgesehen. Zur Höhe der mit dem Ausbauprojekt verbundenen Investitionen liegen keine Angaben vor. MDI ist ein wichtiger Ausgangsstoff für die Produktion von Polyurethanen (PUR). Kumho Mitsui Chemicals reagiert mit der Kapazitätserweiterung in Yeosu auf die weltweit weiter steigende Nachfrage nach Hochleistungsmaterialien auf MDI- bzw. PUR-Basis im Automotive-Sektor und in der Baubranche. Der aktuellen Aussendung zufolge strebt das Unternehmen eine weltweit führende Marktposition in diesem Segment an. Erst 2024 hatte Kumho Mitsui Chemicals die MDI-Kapazitäten in Yeosu um 200.000 Jahrestonnen aufgestockt (siehe plasticker-News vom 13.11.2024). Damals wurde zudem eine Anlage für das Recycling der bei der MDI-Produktion anfallenden Nebenprodukte und Abfälle in Betrieb genommen, die nach Abschluss des aktuellen Ausbauprojekts dann vollständig ausgelastet sein wird. Kumho Mitsui Chemicals ist ein paritätisches Joint Venture des koreanischen Petrochemiekonzerns Kumho Petrochemical mit Mitsui Chemicals und hat seine Zentrale in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Das Unternehmen produziert monomeres (M-MDI) und polymeres MDI (P-MDI) sowie modifizierte MDI-Materialien. Weitere Informationen: www.kmci.co.kr, www.mitsuichemicals.com |
Kumho Mitsui Chemicals, Seoul + Yeosu, Korea
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