| 08.02.2008 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Australiens chemische Industrie verzeichnet seit 2003 rezessive Wachstumstrends. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt betrug im Wirtschaftsjahr 2006/07 (1.7. bis 30.6) nur noch 1,4%. Die Nachfrage nach hochwertigen Chemikalien und Chemieerzeugnissen entwickelt sich jedoch positiv. Der Bedarf wird durch Importe gedeckt, insbesondere bei Pharmazeutika, Körperpflegemitteln und Kunststoffen. Deutschland belegt den vierten Rang der größten Lieferländer nach den USA, dem Vereinigten Königreich und der VR China. Der Verbrauch von Kunststoffen in Australien erreichte nach Einschätzungen von Marktkennern 2006 etwa 1,7 Mio. t und soll auch künftig wachsen. Den höchsten Anteil am Konsum hatten mit rund 46% Polyethylene (PET, HDPE, LDPE, LLDPE) gefolgt von Polypropylenen mit 16% und PVC mit 14,5%. Die lokale Kunststoffproduktion liegt bei etwas über 1,0 Mio. t per annum. Dafür werden schätzungsweise 800.000 t Kunstharze aus eigener Erzeugung und 400.000 t aus Importen verwendet. Fachleute rechnen mit keiner bedeutenden Ausweitung der nationalen Kunststoffherstellung, so dass der Lieferanteil aus dem Ausland zunehmen wird. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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