| 17.03.2026, 09:50 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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FACC, spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Kunststoffleichtbauteilen für die zivile Luftfahrtindustrie, erweitert den Standort St. Martin im Innkreis in Oberösterreich um ein neues Werk für die Fertigung großflächiger Strukturbauteile für Passagierflugzeuge. Nach Angaben des Unternehmens sollen dort künftig unter anderem Höhen- und Seitenruder hergestellt werden. Mit dem Neubau wird die bestehende Fertigungskapazität für Aerostructures-Komponenten am Standort verdoppelt. Das neue Werk ist Teil eines umfassenderen Investitionsprogramms des Unternehmens. Bis 2030 plant FACC auf Grundlage aktueller Marktprognosen Investitionen von rund 350 Millionen Euro in neue Technologien sowie in den Ausbau seiner weltweiten Standorte. Der Ausbau in Oberösterreich gilt dabei als strategisch wichtiger Schritt, um sowohl höhere Stückzahlen in laufenden Projekten zu ermöglichen als auch Kapazitäten für neue Kundenaufträge bereitzustellen. Für das neue Werk in St. Martin sind Investitionen von insgesamt rund 120 Millionen Euro vorgesehen. Geplant ist eine Produktionsfläche von 20.000 Quadratmetern. Das Gebäude soll direkt an das bestehende Werk 3 angebunden werden. Der Baustart ist für Ende 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme für Mitte 2028. Die Vollausbaustufe soll Ende 2029 erreicht werden. Mit dem Projekt verbunden ist auch der Aufbau eines eigenständigen Forschungsbereichs. Dort sollen Fertigungsprozesse und Technologien entwickelt werden, die für kommende Generationen von Verkehrsflugzeugen vorgesehen sind. Damit wird der Standort nicht nur als Produktionsstandort, sondern auch als Entwicklungsstandort weiter ausgebaut. Im Zuge der Erweiterung rechnet FACC bis 2030 mit einem zusätzlichen Personalbedarf von bis zu 300 Mitarbeitern in Oberösterreich. Das Unternehmen begründet die Standortentscheidung unter anderem mit der vorhandenen Fertigungsstruktur, dem Bestand an qualifizierten Fachkräften sowie mit der bestehenden Infrastruktur in Forschung und Entwicklung. Auch die am Standort vorhandenen Testmöglichkeiten seien ein wesentlicher Faktor gewesen. Für die neue Fertigung ist ein hoher Automatisierungsgrad vorgesehen. Geplant sind unter anderem der verstärkte Einsatz automatisierter Prozesse, Anwendungen künstlicher Intelligenz sowie neue Fertigungstechnologien. Ziel ist es, die Produktionsabläufe effizienter zu gestalten und die bestehende Fertigung enger in die neuen Kapazitäten einzubinden. Weitere Informationen: www.facc.com |
FACC AG, Ried, Österreich
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