| 29.06.2026, 06:39 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Auftakt-Impuls von Carla Reemtsma mit anschließender Diskussion mit der Next Gen Plastics - (Bild: IK) Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Herausforderungen des Übergangs von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaftsweise. Fachliche Diskussionen, interaktive Workshops und Vorträge boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven auf Kreislaufwirtschaft, Rezyklateinsatz, Kommunikation und Nachwuchsförderung einzubringen. Ein zentraler Programmpunkt war der Impulsvortrag der Klimaaktivistin Carla Reemtsma von "Fridays for Future". Sie betonte die Dringlichkeit von Klimaschutz und nachhaltigem Wirtschaften und forderte eine konsequente Defossilierung sowie den Ausbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Reemtsma bezeichnete den Kunststoffsektor als einen "versteckt-fossilen" Wirtschaftszweig und sprach sich für Suffizienz sowie den gezielten Einsatz von Kunststoffen dort aus, wo sie erforderlich und sinnvoll sind. In der anschließenden Diskussion wurden unter anderem regulatorische Rahmenbedingungen, Fortschritte beim Rezyklateinsatz sowie die Nachfrage nach Recyclingmaterialien thematisiert. Durch die Veranstaltung führte die Journalistin Eva Schulz von "Deutschland 3000", die neben der Moderation auch Einblicke in die öffentliche Kommunikation und Medienarbeit vermittelte. Den Schwerpunkt bildeten moderierte Workshops nach Design-Thinking-Methoden. In den Themenfeldern Kommunikation, Rezyklateinsatz und "NextGen Power" entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für die Branche. Die Workshops wurden von Axel Subklew von der Initiative "Mülltrennung wirkt", Heinz-Henning Seute von LH Plastics sowie Eva Schulz vorbereitet und begleitet. Nach Angaben der IK sollen die in den Workshops erarbeiteten Ergebnisse in die weitere Verbandsarbeit einfließen. Das neue Veranstaltungsformat ist darauf ausgerichtet, junge Fach- und Führungskräfte frühzeitig in strategische Diskussionen einzubinden und den Wissenstransfer innerhalb der Kunststoffverpackungsindustrie zu fördern. Die positive Resonanz der Teilnehmenden bezog sich insbesondere auf den offenen fachlichen Austausch sowie die Möglichkeit, unterschiedliche Positionen zur Transformation der Branche konstruktiv zu diskutieren. Die IK plant daher, das Format "NextGen Plastics" künftig fortzuführen. Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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