| 16.11.2001 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Revulcon ist ein partiell devulkanisiertes Material, das jedoch - im Unterschied zu den konkurrierenden chemo-mechanischen Verfahren - seine Wiedervulkanisierbarkeit auf rein mechanischem Wege, also ohne den Einsatz von Chemikalien erreicht. Die partielle Devulkanisation nach dem Revulcon-Verfahren (wird durch einen mechanisch ausgelösten, teilweisen Abbau des Vulkanisationsnetzwerks bei Umgebungstemperatur erreicht. Im Gegensatz zu anderen Verfahren können praktisch alle Arten zerkleinerten Altgummis fast unabhängig von Korngrößenspektrum, Mahltechnologie, Herkunft, Kautschukbasis und geringen textilen Verunreinigungen, reaktiviert und danach zu Formteilen vulkanisiert werden. Die Vulkanisationsbedingungen für reines Revulcon oder Gummimischungen unter dem Produkt-Zusatz entsprechen den in der Vulkanisationspraxis üblichen Werten. Als Zusatz zu Frischmischungen kann reaktiviertes Material in höheren Anteilen als unbehandeltes Gummigranulat verwendet werden, ohne die Qualität der Mischung zu beeinträchtigen. In Mischungen mit Frischkautschuk, speziellen Additiven oder Kunststoffen sind zum Beispiel Profile und andere Extrusions- und Spritzgussartikel möglich. |
FARU Forschungsstelle für Analytik, Recycling und Umwelttechnologie GmbH, Dresden
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