| 16.04.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Auf der 18. KMO trafen die Verarbeiter aus der Kunststoffszene auf viele Angebote und Neuheiten der Industrie. In diesem Jahr griff die KMO speziell Weiterentwicklungen, wie z.B. die Wasserinjektionstechnik, die Maschinenperipherie, sowie des Werkzeugbaus auf.Über alle Messetage verteilt waren positive Stimmen zu hören – einige Aussteller berichten von einer deutlich höheren Besucherqualität gegenüber der KMO 2006. Interessant in diesem Zusammenhang das über 30 % als Erstbesucher einer KMO registriert wurden. Insgesamt trafen 8.706 Besucher auf 220 Aussteller aus 10 Ländern. Viele der Aussteller sprachen von einem spürbaren Zuwachs an qualitativen Kontakten. Besucher aus den Beneluxstaaten, vor allem aus den Niederlanden, konnten eine von Exponaten stark bestückte KMO erleben. Eine willkommene Gelegenheit für alle, sich intensiv zu Themen der Energieeinsparung, sowie Trends zu Rationalisierungspotentialen zu informieren. In den Besucherzahlen spiegelt sich natürlich wieder, dass die Ausstellerzahl gegenüber der letzten KMO im Jahre 2006 gesunkenen ist; vor zwei Jahren waren es noch 301 Aussteller, bei allerdings etwas höherem Anteil von Mitausstellern. Vor allem fehlten einige wichtiger Aussteller der Vorjahre aus dem Kernmaschinenbau wie Arburg, Krauss-Maffei oder Engel. Das trotzt dieser Umstände nur rund 1.000 Besucher (2006: 9.790) weniger kamen, zeigt – allen Unkenrufen zum trotz – dass die Kunststoffbranche in der Region Ostwestfalen nicht nur ein großes Potential hat, sondern, dass die Verarbeiter diese regionale Bühne der Industrie auch weiterhin schätzen und nutzen! In den letzten drei Monaten vor dem Messestart nahm die Ordertätigkeit immer noch zu. Die vielen Neubucher und altbekannte Stammaussteller sind für Projektleiter Volker Schütz vom Veranstalter, der Messe Ostwestfalen GmbH (www.messeostwestfalen.de), ein Indiz für die Attraktivität dieser Messeplattform im Norden Deutschlands. Für die Kunststoffregion Ostwestfalen ein wirksames Event um intensive Gespräche zu führen, bei gleichzeitig niedrigen Besucherkosten. Viele namhafte Unternehmen reservierten demnach bereits jetzt ihre angestammte Ausstellungsfläche für die nächste KMO. Damit bescheinigen diese Aussteller dass der Markt und die Kunden nach Kontinuität verlangen. Im "Nach-K-Jahr" 2008 hatte die KMO viel Gegenwind und sah sich neuem Wettbewerb in der Messelandschaft ausgesetzt. Mit den 25% Neuausstellern und größerem Engagement der Messe Ostwestfalen in der Besucherwerbung konnten offenbar erfolgreich neue Interessenten (30%) angelockt werden und der Rückgang bei den Fachbesuchern war somit weitaus kleiner als bei den Ausstellern. Dies lässt vermuten, dass diese Messe doch noch Potential zu deutlich "Mehr" hat. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Potential im kommenden Jahr, was mögliche Aussteller anbetrifft, wieder stärker ausgeschöpft werden kann. Besonders deutlich wurde, dass das Thema Spritzgießtechnik und die dazu notwendige Peripherie das Kerngeschäft der KMO bleiben wird. Zusätzlich zu diesem Portfolio hat die Messegesellschaft einen Branchentreff des Kunststoffland NRW e.V. und den KMO-Schülertag angeboten. Letzterer hat die Aufgabe erfüllt, den 250 teilnehmenden Schülern an die zukunftsträchtigen Berufe der Kunststoffindustrie heran zu führen. Von den Ausstellern wurde dieses Angebot sehr positiv angenommen, da der Fachkräftemangel aktueller ist denn je. Die nächste KMO findet vom 1.-4. April 2009 statt. Bild: Impressionen von der KMO 2008 KMO 2008, Bad Salzuflen, 9.-12. April 2008 KMO 2009, Bad Salzuflen, 1.-4. April 2009 |
Messe Ostwestfalen GmbH, Bad Salzuflen
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