| 05.11.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zum 1. August schon hat die BASF (www.basf.de) eine weitere Kunststoff-Spezialität für die Medizintechnik auf den Markt gebracht: Luran® HD ist das erste SAN (Styrol-Acrylnitril-Copolymer), das mit den HD-Dienstleistungen der BASF angeboten wird. HD steht für Healthcare and Diagnostics. Im Vergleich zu anderen transparenten Werkstoffen sei Luran resistenter gegen Chemikalien, steifer, leichter zu verarbeiten und bietet eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturschwankungen. Das Material steht bereits in kommerziellen Mengen zur Verfügung. „Mit Luran HD bieten wir dem wachsenden Markt für Kunststoffe in medizintechnischen Anwendungen ein wärmestabiles, durchsichtiges Produkt, das sich beispielsweise sehr gut für Probenbehälter in Massenversuchen, Harnbehälter aber auch für Vakuumflaschen oder die Gehäuse von Inhalationsgeräten eignet“, erläutert Thomas Wiles, zuständig für die HD-Marken bei der BASF. Der neue Werkstoff ist mit Beta/-Gammastrahlung sterilisierbar, mikrowellenstabil und außerdem kostengünstiger als andere transparente Kunststoffe wie PMMA oder PC. Sortiment erweitert: Vier medizintechnische Produkte Der transparente Kunststoff Luran HD ergänzt das bisher aus zwei Styrolcopolymeren und Polyoxymethylen bestehende medizintechnische Kunststoff-Sortiment der BASF: Während Terluran® HD (ABS) ein besonders günstiges Verhältnis aus Zähigkeit und Steifigkeit bietet, zeichnet sich Terlux® HD (MABS) durch die Kombination aus Transparenz und Schlagzähigkeit aus. Der technische Kunststoff Ultraform® PRO (POM) ist mechanisch sehr belastbar und hat gute Gleitreibeeigenschaften. Servicepaket Medizintechnik: Beständigkeit und Kompatibilität Wie bei den bestehenden HD-Marken bietet die BASF auch zusammen mit Luran HD ein umfangreiches Servicepaket, das speziell an die Anforderungen dieses Markts angepasst ist. Es beinhaltet neben anwendungstechnischer Unterstützung, Verträglichkeitstests mit speziellen Chemikalien sowie Biokompatibilitätsprüfungen (z. B. nach US-Pharmakopöe und ISO 10993-5) auch die Erstellung von so genannten Drug Master Files (DMF). Von Seiten der BASF besteht die verbriefte Absicht, keine Änderungen der Kunststoff-Rezeptur vorzunehmen. Für die Medizintechnik bietet dieser Service einen hohen Nutzen: Eine stabile Rezeptur reduziert das Risiko für aufwändige Neuzulassungen beim Medizingerätehersteller. Auch verhelfen die bei der BASF durchgeführten Tests und Zulassungen zu vereinfachten Prüf- und Genehmigungsverfahren bei den Anwendern. Bild: Probebecher wie diese sind typische Anwendungen für das neue Luran® HD, mit dem die BASF ihr Sortiment für medizintechnische Produkte erweitert. Luran ist der Handelsname der BASF für ihr SAN-Sortiment (SAN: Styrol-Acrylnitril-Copolymer) und HD steht für Healthcare and Diagnostics. |
BASF SE, Ludwigshafen
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