| 03.12.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Das Forschungs-Verbundprojekt Opti Dicht der Pflitsch GmbH & Co. KG (www.pflitsch.de) und der BaHsys GmbH (www.barlog.de) hat durch das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ca. 250.000 Euro Fördermittel für die Region sichern können. Damit sind die Unternehmen Vorreiter in Sachen Innovationsaufbau im Oberbergischen Kreis. Durch die Fördersprechstunde von kunststoffland NRW e.V. (www.kunststoffland-nrw.de) kam der Kontakt zur Hagen Consulting & Training GmbH (www.hagen-consulting.de) zustande, die diesen Förderantrag bearbeitete. Innovationen im Oberbergischen Kreis mit regionalen Partnern umsetzen - das war das erklärte Ziel von Dr. Hans Marenbach, kaufmännischer Leiter der Pflitsch GmbH & Co. KG. Dieses Ziel kann jetzt Dank 250.000 Euro Fördermittel des Bundes umgesetzt werden. Im Rahmen des zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) erfolgte jetzt die Bewilligung des Forschungsvorhabens. Unterstützt wurden die Unternehmen durch die Hagen Consulting & Training GmbH, die im Rahmen der Fördersprechstunde von kunststoffland NRW e.V. Unternehmen die Wege durch den Förderdschungel zeigt. Leistungsstarkes Material für Kabeldichtungssysteme Die Materialanforderungen für Kabelführungen bei Durchlässen in Maschinengehäusen sowie an Steckern/Steckverbindungen werden immer vielfältiger. Sie stellen strukturelle Schwachstellen dar, an denen ein erhöhtes Betriebsrisiko besteht, da z.B. Feuer, Gas oder auch Feuchtigkeit in die Geräte eindringen können. Ein so verursachter Ausfall von Regelsystemen hätte gravierende Folgen. Die bisher genutzten Dichtwerkstoffe weisen jedoch viele technische Schwachstellen auf: z.B. eingeschränkte Temperaturbeständigkeit und geringe Chemikalienresistenz. Aus diesem Grund soll ein leistungsstarkes Material für Kabeldichtungssysteme zum Einsatz in sicherheitstechnisch hochsensiblen Bereichen mit u.a. folgenden Merkmalen entwickelt werden: Extremtemperaturbeständigkeit, hohe chemische Stabilität und mechanische Belastbarkeit. Der Einsatz soll quasi sowohl bei Bauten im Wüstensand von Dubai als auch in der sibirischen Eisenbahn möglich sein. Um dieses Forschungsvorhaben zu stemmen, wurde von der Firma Pflitsch zusammen mit der Firma BaHsys ein Förderantrag gestellt, der jetzt bewilligt wurde. Regionale Partner bilden Forschungsverbund Die Firma BaHsys aus Engelskirchen ist innerhalb des FuE-Projektes verantwortlich für die Entwicklung des neuen Ausgangsmaterials bzw. neuer Rezepturen, während die Pflitsch GmbH & Co. KG aus Hückeswagen die Verantwortung für die Produktentwicklung trägt. Mit ZIM auf der Überholspur Durch die Bewilligung der Fördergelder durch das Bundesprogramm ZIM hat der Forschungsverbund andere Projekte aus dem Land NRW, die über das Programm CheK.NRW gefördert werden sollen, überholt. Die kompetente Beratung der Hagen Consulting & Training GmbH und der Erstkontakt durch die Fördersprechstunde von kunststoffland NRW e.V. war das nötige Sprungbrett. Bild: Von links nach rechts: Frank Barlog (BasHys GmbH), Dr. Hans Christian Marenbach, Frank Schube, Harald Pflitsch (alle Pflitsch GmbH), Claus Dahlkamp (Hagen Consulting & Training GmbH), Alexander Leonhardt (Pflitsch GmbH) - Quelle: kunststoffland NRW e.V. |
kunststoffland NRW e.V., Düsseldorf
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