| 17.03.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Vorstand der Unylon AG (www.unylon.com) hat kürzlich mitgeteilt, dass nach dem derzeitigen Stand der Jahresabschlussvorbereitungen bei pflichtmäßigem Ermessen angenommen werden muss, dass ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals eintreten werde. Die anhaltende Krise in der Kunststoffchemieindustrie beeinträchtige nachhaltig das operative Geschäft der Beteiligung in der Polymererzeugung. Die dadurch bedingten zu erwartenden Abschreibungen des Beteiligungsansatzes in Verbindung mit dem negativen Geschäftsergebnis 2008 würden nach derzeitiger Voraussicht zu einem Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft führen. Es werde entsprechend dem § 92 Abs. 1 Aktiengesetz zeitnah die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung vorbereitet. Über Unylon Die Unylon AG ist eine Beteiligungsholding im Sektor Kunststoffchemie. Das Unternehmen konzentriert sich vollständig auf das Material Nylon. Die Gesellschaft ist aus einem Börsenmantel hervorgegangen und nach einem Eigentümerwechsel im Oktober 2002 umfirmiert und von Grund auf neu ausgerichtet worden. Im Zuge dessen wurden 2002/03 in zwei Schritten 100% der Anteile an dem Produktionsunternehmen UNYLON Polymers GmbH in Guben/Brandenburg erworben. Die Gesellschaft gehört nach eigenen Angaben zu den führenden konzernunabhängigen europäischen Nylonherstellern. |
Unylon AG, Hamburg
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